Demonstrationen in Magdeburg
18.01.2011, Magdeburg – 3
- Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord
Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord - Pressemitteilung Nr.: 003/11
Polizeidirektion Sachsen-Anhalt
Nord - Pressemitteilung Nr.: 003/11
Magdeburg, den 15. Januar 2011
Demonstrationen in Magdeburg
Anlässlich des 66.
Jahrestages der Bombardierung Magdeburgs, führten am heutigen Tage mehrere
Anmelder insgesamt vier Versammlungen im Innenstadtbereich Magdeburgs durch.
Allein auf der ¿Meile der
Demokratie¿ setzten über 6.000 Personen, unter Teilnahme zahlreicher
Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, ein Zeichen gegen rechtes
Gedankengut.
Rund 1.000 Personen
nahmen an der von der rechten Szene organisierten Demonstration
teil.
Der Polizei gelang es, mit
einem Großaufgebot von über 1.000 Einsatzkräften der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt
Nord, der Landesbereitschaftspolizei und Einsatzkräften aus sechs weiteren
Bundesländern (Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen,
Nordrheinwestfalen, Thüringen) sowie Beamten der Bundespolizei ein
Aufeinandertreffen der rechten Demonstrationsteilnehmer mit gewaltbereiten
Angehörigen der linken Szene zu verhindern, so dass es zu keinen direkten
Auseinandersetzungen zwischen beiden Lagern kam. Aufgrund des
Demonstrationsgeschehens kam es insbesondere im Innenstadtbereich zu Verkehrsbeeinträchtigungen,
da zeitweilig Straßenzüge gesperrt werden mussten.
Im Bereich der O.- v. -
Guericke Straße / Haeckelstraße und der Danzstraße kam es im Laufe des Aufzuges
zu spontanen Aktionen durch ca. 80 Sympathisanten des linken Spektrums.
In der Anhaltstraße wurden
von ca. 100 linksorientierten Störern die Polizei mit Steinen und Knallkörpern
beworfen. Insgesamt wurden beim heutigen Einsatz sechs Polizeibeamte leicht
verletzt.
Darüber hinaus musste die
Polizei mehrere gewaltbereite Personen der linken Szene kurzfristig in
Gewahrsam nehmen. Es wurden einige Strafanzeigen (u.a. wegen Landfriedensbruch,
Widerstand gg. Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung) aufgenommen und die
Einleitung weiterer Strafverfahren wird geprüft.
Der Gesamteinsatzleiter
Polizeidirektor Günter Romanowsky zog ein positives Resümee zum polizeilichen
Einsatz anlässlich des Demonstrationsgeschehens. Die starke Polizeipräsenz und
die flexible Einsatztaktik haben entscheidend dazu beigetragen, dass alle
Veranstaltungen weitestgehend störungsfrei verlaufen sind und gewalttätige
Ausschreitungen weitgehend verhindert werden konnten. (tk)
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