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Förderung des Clustermanagements
bis Ende 2013 verlängert
Haseloff: "Netzwerk Ernährungswirtschaft" soll Allianzen schmieden
und Wissenstransfer forcieren

15.12.2010, Magdeburg – 234

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 234/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 234/10

 

 

 

Magdeburg, den 15. Dezember 2010

 

 

 

Förderung des Clustermanagements

bis Ende 2013 verlängert

Haseloff: "Netzwerk Ernährungswirtschaft" soll Allianzen schmieden

und Wissenstransfer forcieren 

 

 

 

Das Land wird die Bildung eines leistungsfähigen

Clusters in der heimischen Ernährungsbranche auch weiterhin fördern. Wirtschaftsminister

Dr. Reiner Haseloff und Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens

überreichten heute in Magdeburg einen entsprechenden Zuwendungsbescheid an das

¿Netzwerk Ernährungswirtschaft¿, in dem derzeit 29 Unternehmen und

Einrichtungen organisiert sind. Damit wird die Ende 2007 begonnene Förderung

des Clustermanagements um drei Jahre bis Ende 2013 verlängert. Im gesamten

Zeitraum fließen rund 814.600 Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe ¿Verbesserung

der regionalen Wirtschaftsstruktur¿ (GRW).

 

 

 

¿Die Ernährungswirtschaft ist die umsatzstärkste

und beschäftigungsintensivste Industriebranche des Landes¿, sagte Haseloff.

¿Jedoch sorgt die mittelständische Struktur für eine noch immer zu geringe

Innovationsfähigkeit. Hier setzt das Netzwerk Ernährungswirtschaft an, indem es

Unternehmensallianzen schmiedet sowie die Kooperation von Wirtschaft und

Wissenschaft forciert. Durch die nun verlängerte Förderung des Clustermanagements

kann diese erfolgreiche Arbeit fortgesetzt und so die Wettbewerbsfähigkeit der

Branche gestärkt werden.¿

 

 

 

Landwirtschaftsminister Aeikens betonte: ¿Die Förderung des Netzwerks Ernährungswirtschaft ist

eine sinnvolle Ergänzung der Hilfen, die wir den Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft schon seit vielen Jahren gewähren. Mit Aktionen des Netzwerkes Ernährungswirtschaft wie etwa dem Neuheitenregal, das in Zusammenarbeit mit der Wissenschaft initiiert wurde, findet ein erheblicher zusätzlicher Innovationsschub für die

Branche statt.¿

 

 

 

Hintergrund:

 

Nach deutlichen Umsatzrückgängen von rund 11,8

Prozent (auf ca. 5,3 Mrd. ¿) im Vorjahr geht es für die Branche ¿Herstellung

von Nahrungs- und Futtermitteln¿ 2010 wieder bergauf. In den ersten drei

Quartalen dieses Jahres wuchs der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um

7 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten stieg zwischen Januar und September 2010 um

2,3 Prozent, nachdem 2009 ein leichter Rückgang (-0,7 Prozent im Vergleich zu

2008) verzeichnet wurde. Seit 1991 erhielten die Unternehmen der Branche für

485 Investitionsvorhaben GRW-Zuschüsse von insgesamt 624 Millionen Euro. Damit

wurden Investitionen von 3,6 Milliarden Euro angeschoben und 11.700 neue

Arbeitsplätze geschaffen.

 

 

 

 

 

 

 

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