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Benkenwood GmbH übernimmt
ehemaliges Swedwood-Gelände
Haseloff: "Ich bin sehr froh, dass wir es geschafft haben, den Standort
Gardelegen zu sichern"

14.12.2010, Magdeburg – 233

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 233/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 233/10

 

 

 

Magdeburg, den 14. Dezember 2010

 

 

 

Benkenwood GmbH übernimmt

ehemaliges Swedwood-Gelände

Haseloff: "Ich bin sehr froh, dass wir es geschafft haben, den Standort

Gardelegen zu sichern"

 

 

 

¿Sofort nach der Ankündigung der beabsichtigen

Schließung des Swedwood-Standortes in

Gardelegen sind wir auf

Investorensuche gegangen und haben gleichzeitig eine Transfergesellschaft für

die von der Schließung betroffenen Arbeitnehmer eingerichtet. Ich bin sehr froh darüber, dass wir es geschafft

haben, die Benkenwood GmbH nach Gardelegen zu holen. Wir haben damit unser Ziel

erreicht, den Standort zu sichern und den

Beschäftigten eine Perspektive aufzuzeigen. Die heutige Inbetriebnahme der Forschungs- und Entwicklungswerkstatt ist

erst der Beginn der Aktivierung des alten Swedwood-Standortes. Im Ergebnis der

Benkenwood-Aktivitäten wird hier in Gardelegen wieder eine große, holzaffine

Produktionsstätte ihre Arbeit aufnehmen. Es wird weitere umfangreiche und

zukunftsweisende Investitionen geben, und es werden wieder bis zu 120 Mitarbeiter

an diesem Standort arbeiten. Damit ist uns in der Tat die Sicherung des Standortes

gelungen.¿

 

 

 

Das sagte heute Wirtschaftsminister

Dr. Reiner Haseloff bei der Eröffnung der Entwicklungswerkstatt der Benkenwood Gardelegen GmbH auf dem

ehemaligen Swedwood-Gelände in Gardelegen (Altmarkkreis Salzwedel). Minister

Haseloff, der sich von Anfang an persönlich für den Standort eingesetzt hatte,

überreichte dem Gesellschafter der Benkenwood GmbH, Andreas Benken, einen

Fördermittelbescheid zur Unterstützung der Forschungs- und

Entwicklungsaktivitäten. Zugleich brachte er die Botschaft mit, dass das Wirtschaftsministerium

bereits auch ein positives Votum zum Förderantrag der Benkenwood GmbH zur

Errichtung der neuen Produktionsstätte abgegeben habe, in die das Unternehmen 44

Millionen Euro investieren will. Im nächsten Jahr werde er den offiziellen

Förderbescheid der Investitionsbank auch für diese Investition übergeben. Auf

diese Weise gäbe es am Standort eine optimale Verknüpfung von Innovation und

Produktion, so der Minister.

 

 

 

Die Benkenwood

GmbH, mit dessen Gesellschafter Benken das Wirtschaftsministerium und die

Investitions- und Marketinggesellschaft des Landes bereits seit mehr als einem

Jahr in Kontakt stehen, ist eine Neugründung. Sie verfügt aber über enge

Kooperationskontakte zu großen holzverarbeitenden Industrien. Benken lobte das Engagement

von Land und Stadt und bedankte sich für die außerordentliche Kooperationsbereitschaft:

¿Der Wille zum Erfolg ist hier überall vorhanden¿, sagte der Geschäftsführer.

Benken ist Kaufmann in Hamburg, Immobilienentwickler und Investor mit

langjährigen Erfahrungen auch in Übersee und Osteuropa.

 

 

 

Für die Forschungs- und

Entwicklungswerkstatt in Gardelegen werden insgesamt 2,7 Millionen Euro

investiert. Bereits heute arbeiten hier 14 Holz- und Computer-Experten, dazu

noch elf kaufmännische Angestellte und Wachleute. Ziel der Forschungs- und

Entwicklungswerkstatt sei es, so Benken, das Produkt Brettsperrholz (X-Lam)

weiter zu optimieren und es zum flexiblen, zukunftsorientierten Bausystem mit

überragenden ökologischen Vorteilen zu machen. Benken: ¿Die statischen und

dynamischen Eigenschaften der X-Lam-Elemente sollen weiter verbessert, die

bauphysikalischen Eigenschaften optimiert, der Brandwiderstand gesteigert und

die Baukastensysteme so erweitert werden, dass die Elemente für Einfamilienhäuser

genauso einsetzbar sind wie für große Wohnhäuser, Kommunalbauten, Fabrikhallen

und Wirtschaftsgebäude. Häuser mit bis zu zwölf Stockwerken sollen in

X-Lam-Bauweise möglich werden. Für das Forschungsprojekt arbeitet Benkenwood

mit der Universität Stuttgart und Instituten in Schweden und in der Slowakei

zusammen.¿

 

 

 

Parallel dazu werden in den

ehemaligen Werkshallen der Swedwood GmbH die neuen Produktionsanlagen für die

Fertigung der X-Lam-Platten installiert. Im Sommer 2011 soll hier im ersten

Bauabschnitt die Produktion mit insgesamt 60 Mitarbeitern beginnen. Dabei

werden aus geleimten und gepressten Vollholzbrettern Platten hergestellt, die

bis zu 31 Zentimeter dick, bis zu 3,20 Meter breit und bis zu 14 Meter lang

sein werden. In diese Platten können noch in der Fabrik Öffnungen für Türen und

Fenster geschnitten werden. Diese Elemente können dann auf der Baustelle sehr

schnell montiert werden. Im Herbst 2011 wird Benkenwood auf der 16 Hektar

großen Erweiterungsfläche hinter den jetzigen Werkshallen im zweiten Bauabschnitt

weitere Produktionskapazitäten errichten. Dieses Gelände wird derzeit von der

Stadt Gardelegen mit Unterstützung des Landes durch Straßen und neue Brücken

erschlossen. Auf dem Gelände wird auch das neue Verwaltungsgebäude von

Benkenwood entstehen.

 

 

 

Um die

Attraktivität des Standorts Sachsen-Anhalt weiter zu fördern, plant Benken

gemeinsam mit anderen Unternehmern aus der Branche, in Gardelegen eine

¿Holz-Akademie¿ zu gründen, eine firmenunabhängige, übergreifende Einrichtung,

die Handwerker schulen, ein überregionales Marketing entwickeln, sowie

Kongresse und Fortbildungen organisieren soll. Als Kooperationspartner und

Holzlieferanten für die angestrebte Menge von 40.000 Kubikmeter Brettsperrholz

pro Jahr hat Benken unter anderem die Klenk Holz AG im schwäbischen Oberrot

gewonnen, eines der führenden Holzunternehmen in Europa.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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