20-jähriges Jubiläum von Linde in
Leuna
Ministerpräsident Böhmer: Neue Investition ist klares Bekenntnis zum Standort
25.11.2010, Magdeburg – 689
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 689/10
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 689/10
Magdeburg, den 25. November 2010
20-jähriges Jubiläum von Linde in
Leuna
Ministerpräsident Böhmer: Neue Investition ist klares Bekenntnis zum Standort
In Anwesenheit von Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang
Böhmer hat die Linde Gruppe heute ihr 20-jähriges Standortjubiläum in Leuna
gefeiert und gleichzeitig ihr neues Remote Operation Center (ROC) eingeweiht.
Das neue Operationszentrum, mit dem künftig fast alle Luftzerlegungsanlagen des
Unternehmens in Europa von Leuna aus gesteuert werden sollen, sei ein klares
Bekenntnis zum Standort, sagte Böhmer. ¿Leuna gewinnt damit erheblich an
strategischer Bedeutung für die Unternehmensgruppe.¿
Der Ministerpräsident würdigte auch die Bedeutung des
Linde-Engagements für den Chemiestandort Sachsen-Anhalt insgesamt: Neben dem
Neubau und der Modernisierung von Anlagen habe Linde viel Geld ausgegeben, um
den Transport der Gase an alle wichtigen Chemiestandorte des Landes zu sichern.
Das dazu gebaute Rohrnetz habe eine Gesamtlänge von rund 500 Kilometern.
Böhmer bezeichnete Leuna als wichtiges Standbein des
Chemiestandorts Sachsen-Anhalt. Mit Gesamtinvestitionen von rund 5 Milliarden
Euro hätten sich etwa 100 Unternehmen am Standort angesiedelt. Das sichere rund
9.000 Arbeitsplätze. Die Investoren könnten auf ein professionelles
Standortmanagement zurückgreifen und profitierten von der Lage inmitten der
dynamischen mitteldeutschen Wirtschaftsregion mit den wachsenden
osteuropäischen Märkten ¿vor der Haustür¿.
Hintergrund
Anfang der 90-er Jahre baute Linde noch im Auftrag der DDR
in Leuna eine Wasserstoffanlage in Leuna. 1994 eröffnete das Unternehmen eines
der modernsten Gase-Zentren Europas. Insgesamt hat das Unternehmen seit 1991
über 460 Millionen Euro am Standort investiert und beschäftigt 450 Mitarbeiter.
Die Kosten für das neue Remote Operation Center belaufen sich nach
Unternehmensangaben auf 5 Millionen Euro. Zunächst sollen 40 neue Arbeitsplätze
entstehen.
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Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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