Sachsen-Anhalts Innenminister
zieht Bilanz ? Hövelmann: ?Eine Innenministerkonferenz unter dem Eindruck der
Terrorgefahr?
22.11.2010, Magdeburg – 173
- Ministerium für Inneres und Sport
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 173/10
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 173/10
Magdeburg, den 22. November 2010
Sachsen-Anhalts Innenminister
zieht Bilanz ¿ Hövelmann: ¿Eine Innenministerkonferenz unter dem Eindruck der
Terrorgefahr¿
¿Die Herbstkonferenz der Innenminister der Länder stand in diesem Jahr ganz
unter dem Eindruck der Gefahren, die vom internationalen Terrorismus ausgehen.
Wir sind uns mit dem Bundesinnenminister einig, dieser Bedrohung entschlossen
entgegenzutreten, wir sind uns aber auch einig, dass es keinen Anlass zur Panik
gibt.¿ Das erklärte Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Hövelmann (SPD) heute
nach dem Ende der Innenministerkonferenz in Hamburg.
Hövelmann hob drei Ergebnisse der Konferenz besonders hervor:
Bleiberecht
für Flüchtlinge:
¿Gut integrierte Jugendliche und
Heranwachsende mit der Aussicht auf einen Schulabschluss sollen ein eigenes,
gesichertes Aufenthaltsrecht erhalten. Wichtig ist, dass dabei auch ihren
Eltern eine Perspektive auf ein Aufenthaltsrecht eröffnet wird. Nur bei
erheblichen Straftaten soll dieses Recht versagt werden. Das ist ein wichtiger
Schritt in die richtige Richtung¿, sagte Hövelmann. Die Innenminister
appellierten an den Bund, mehr Mittel für die Sprachförderung von Zugewanderten
zur Verfügung zu stellen.
Castortransporte:
¿Die Innenminister sind sich einig:
Atomtransporte sollen nur stattfinden, wenn sie absolut unverzichtbar sind¿, so
Hövelmann. ¿Und wir sprechen uns dafür aus, dass Atommüll nur dann zur
Endlagerung ins Ausland gebracht werden darf, wenn er dort nach den gleichen
Sicherheitskriterien gelagert wird wie in Deutschland.¿
Kommunalfinanzen:
Hövelmann: ¿Sachsen-Anhalt hat sich bei der
Innenministerkonferenz entschieden dafür eingesetzt, die Gewerbesteuer als
wichtigste kommunale Einnahmequelle zu erhalten. Darüber haben wir auch einen
Konsens erzielt. Kommunale Aufschläge auf die Einkommensteuer lehnt
Sachsen-Anhalt ab.¿
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