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Ministerpräsident Böhmer:
Integration kann nicht früh genug beginnen

05.11.2010, Magdeburg – 648

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 648/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 648/10

 

 

 

Magdeburg, den 6. November 2010

 

 

 

Ministerpräsident Böhmer:

Integration kann nicht früh genug beginnen

 

¿Integration ist keine Einbahnstraße. Integration

bedeutet, Rechte zu haben und Pflichten wahrzunehmen. Am wichtigsten ist auch

in Deutschland das Erlernen der Landessprache. Erst fundierte Sprachkenntnisse

ermöglichen wirkliche Chancen und Teilhabe. Die gesellschaftliche Integration

setzt die sprachliche voraus, und sie kann nicht früh genug gefördert werden.¿

Dies erklärte Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer in seiner aktuellen

Videobotschaft.

 

Böhmer, der Anfang November am Integrationsgipfel im

Bundeskanzleramt teilgenommen hatte, wies auf den Zusammenhang von Bildung und

Teilhabe hin: ¿Eine gute Bildungsbiografie ist die zentrale Voraussetzung für

eine gelungene gesellschaftliche Integration. Deshalb ist die frühkindliche

Bildung von ganz entscheidender Bedeutung. Integration gelingt umso besser, je

früher sie beginnt.¿ Hier sieht Böhmer nicht nur den Staat in der

Verantwortung: ¿Frühe Integrationsförderung findet nicht nur in den

Kindertagesstätten statt. Sie beginnt vielmehr im Elternhaus. Integration wird

hier vorgelebt. Eltern sind Vorbilder für ihre Kinder.¿ 

 

Böhmer hob hervor: ¿Die meisten Migranten in Deutschland

sind sehr gut integriert.¿ Es gebe aber ¿nach wie vor auch Probleme, die wir

nicht verschweigen dürfen¿. Hierzu zählten Integrationsverweigerung und abgeschottete

Parallelgesellschaften. Böhmer: ¿Integration ist und bleibt eine der großen

Aufgaben für Staat und Gesellschaft. Wir sind auf einem guten Weg, aber noch

lange nicht am Ziel. Für eine gelingende Integration tragen alle in unserer

Gesellschaft Verantwortung.¿

 

 

 

Die Videobotschaft ist ab sofort unter www.sachsen-anhalt.de abrufbar.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes

Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

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Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de