Präsident Leimbach übergibt
Fördermittel für Qualifizierung von Ingenieuren in Merseburg
14.10.2010, Halle (Saale) – 119
- Landesverwaltungsamt
Landesverwaltungsamt - Pressemitteilung Nr.: 119/10
Landesverwaltungsamt -
Pressemitteilung Nr.: 119/10
Halle (Saale), den 14. Oktober
2010
Präsident Leimbach übergibt
Fördermittel für Qualifizierung von Ingenieuren in Merseburg
Der Fachkräftemangel ist auch in Sachsen-Anhalt schon
angekommen. In so manchem kleinen und mittleren Betrieb werden händeringend vor
allem Ingenieure gesucht. Auf der anderen Seite gibt es gut ausgebildete
Fachleute, die keine Anstellung im ersten Arbeitsmarkt finden, weil ihre
Ausbildung zu lange zurückliegt und ihnen das aktuelle Knowhow fehlt oder ihr
Studienabschluss im Ausland nicht als gleichwertig anerkannt ist. Das Projekt
mit dem etwas sperrigen Namen ?QUANIBA - Qualifizierung von erwerbslosen
Akademikern aus dem naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Bereich
auf Hochschulniveau durch Anwendung des selbstgesteuerten Lernens? will eine
Brücke zwischen beiden schlagen. Träger des Projektes ist das FBZ ? Forschungs-
und Beratungszentrum für Maschinen- und Energiesysteme e. V. in Merseburg.
Für die Realisierung des Vorhabens hat das
Landesverwaltungsamt eine Förderung genehmigt. Den Bewilligungsbescheid in Höhe
von fast 361.000 Euro überreichte heute der Präsident des
Landesverwaltungsamtes Thomas Leimbach in Merseburg an den Direktor des FBZ,
Herr Prof. Dr. Horst-Herbert Krause. Mit dabei bei der Übergabe des
Förderbescheides war auch der Rektor der Hochschule Merseburg, Herr Prof.
Zwanziger. Hier werden die Teilnehmer den theoretischen Teil der Qualifizierung
absolvieren, ergänzt durch Praktika in kleinen und mittleren Betrieben in
Sachsen-Anhalt. ?Es nützt nichts, Fachkräftemangel zu beklagen, man muss alle
Möglichkeiten nutzen, um ihm zu begegnen oder zuvorzukommen.?, so Präsident
Leimbach bei der Übergabe. ?Das betrifft die Ausbildung unserer jungen Leute,
aber auch die lebenslange Qualifizierung der bereits solide ausgebildeten
Fachleute. Ihre Erfahrungen und ihr Können sind viel zu wertvoll, um sie daheim
im stillen Kämmerlein brachliegen zu lassen. Ich bin sicher, hier in Merseburg wird
sich zeigen, dass die gemeinsamen Anstrengungen auch ein für alle überzeugendes
positives Ergebnis bringen werden.?
Die Fördermittel für das Projekt kommen aus dem
Europäischen Sozialfonds (ESF) und vom Land Sachsen ? Anhalt. Durch gezielte
Weiterbildungsmaßnahmen, die bis 2012 laufen, soll derzeit erwerbslosen
Ingenieuren der Weg in den 1. Arbeitsmarkt geebnet werden. Dabei ist das
Programm vor allem für ältere Ingenieure, deren Studium schon einige Zeit
zurück liegt, weibliche Ingenieure, die längere Zeit z. B. wegen der
Kinderbetreuung pausierten und für Ingenieure mit Migrationshintergrund
gedacht, die über einen akademischen Abschluss in den Bereichen Maschinenbau,
Elektrotechnik, Automatisierungstechnik, Informatik oder Verfahrenstechnik
verfügen.
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