Festveranstaltung zu "20
Jahre Deutsche Einheit" in Sandersdorf-Brehna
Haseloff: Sachsen-Anhalter haben viel geleistet und können selbstbewusst in die
Zukunft schauen
04.10.2010, Magdeburg – 184
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 184/10
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 184/10
Magdeburg, den 2. Oktober 2010
Festveranstaltung zu "20
Jahre Deutsche Einheit" in Sandersdorf-Brehna
Haseloff: Sachsen-Anhalter haben viel geleistet und können selbstbewusst in die
Zukunft schauen
¿Nach zwei Jahrzehnten Einheit können die
Sachsen-Anhalter selbstbewusst zurück und nach vorn schauen. Aus einer
ökonomischen Problemzone mit den schwierigsten Startbedingungen aller
ostdeutschen Länder ist eine dynamische Wirtschaftsregion geworden.
Mittlerweile sind wir wirtschaftlich auf Augenhöhe. Insbesondere für junge
Menschen sind die Chancen so gut, wie lange nicht mehr. Sie brauchen ihre
Heimat nicht mehr zu verlassen, sondern finden in Sachsen-Anhalt eine gute
Berufs- und Lebensperspektive. Wichtig ist dabei, das Geleistete selbstbewusst
zu kommunizieren und nicht nur die noch immer vorhandenen Unterschiede zwischen
Ost und West zu beklagen.¿ Dies sagte Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr.
Reiner Haseloff während der heutigen Festveranstaltung zum 20. Jahrestag
der Deutschen Einheit in Sandersdorf-Brehna.
Haseloff weiter: ¿Auch wenn sich in den vergangenen
zwei Jahrzehnten nicht alle Wünsche und Hoffnungen der Ostdeutschen erfüllt
haben, sind 20 Jahre Deutsche Einheit dennoch eine historisch beispiellose
Erfolgsgeschichte. Denn 1990 war die DDR ein Fall für den Insolvenzverwalter.
Dies gilt gerade für unser Bundesland mit seiner Vielzahl von nicht
wettbewerbsfähigen, Umwelt verpestenden und auf Verschleiß gefahrenen Chemie-
und Maschinenbaukombinaten. Umso erfreulicher ist es, dass der industrielle
Neuaufbau bei uns im Land zusehends Früchte trägt. Stark unterstützt durch
Milliardentransfers von Bund, Ländern und Europäischer Union ist es in
Sachsen-Anhalt gelungen, moderne Unternehmen in den traditionellen Branchen wie
Ernährungswirtschaft, Chemie und Maschinenbau, aber auch in neuen Bereichen wie
Automotive, Biotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologien,
Medien sowie Erneuerbaren Energien zu etablieren.¿
¿Gleichzeitig gehört zu einer ehrlichen Bilanz auch die Erkenntnis, dass
es bislang noch nicht gelungen ist, in Sachsen-Anhalt eine selbst tragende Wirtschaftsstruktur
zu erreichen. Dies wird vor dem Hintergrund deutlich rückläufiger
Transferzahlungen und des demografischen Wandels eine der größten Aufgaben bis
zum Auslaufen des Solidarpaktes II im Jahr 2019 sein¿, fügte der Minister hinzu.
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