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Europaminister Robra: Zur
europäischen Integration gibt es keine Alternative

01.10.2010, Magdeburg – 535

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 535/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 535/10

 

 

 

Magdeburg, den 1. Oktober 2010

 

 

 

Europaminister Robra: Zur

europäischen Integration gibt es keine Alternative

 

 

 

¿Heute wächst Europa immer mehr zusammen, und 27 Staaten

mit mehr als 500 Millionen Einwohnern gestalten gemeinsam den wohl erfolgreichsten

Friedens- und Demokratieprozess in der Weltgeschichte. Mit der Europäischen

Union ist zum ersten Mal in der Geschichte eine Großmacht entstanden, die nicht

zur Bildung feindlicher Allianzen geführt hat, sondern deren wirtschaftliche

Macht auf andere Staaten und Regionen eine große Anziehungskraft ausübt. Zur

europäischen Integration wird es auch im 21. Jahrhundert keine Alternative

geben. Sie war nach 1945 die überzeugende Antwort auf die europäischen

Konflikte, und sie ist zu Beginn des neuen Jahrhunderts eine ebenso

überzeugende Antwort auf die Probleme der Globalisierung.¿ Das sagte

Europaminister Rainer Robra heute in Magdeburg. Dort nahm er an der Eröffnung

der zweitägigen Konferenz  ¿Bildung in Deutschland, dem Baltikum und Schweden

gestern und heute¿ teil.

 

In seinem Vortrag ¿Mitteldeutschland und Nordeuropa ¿ alte

Verbindungen, neue Partnerschaften¿ erinnerte Robra an die zahlreichen Schulpartnerschaften

und Kooperationsbeziehungen zwischen Sachsen-Anhalt und Nordeuropa sowie die

Verbreitung des Magdeburger Rechts und des Sachsenspiegels in Europa. ¿Heute

steht Europa für Werte wie Freiheit, Frieden, Wohlstand und Pluralismus. Mit

dem Begriff Europa verbinden wir die Vorstellung einer überstaatlichen,

geistig-kulturellen Einheit. Zu den historischen Prozessen, die das heutige

Europa nachhaltig geprägt haben, gehören die Rechtskodifikationen und die

Professionalisierung des Rechts. Die Schaffung eines einheitlichen

Rechtsrahmens für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die Rechtsakte

der EU und die fortschreitende Rechtsharmonisierung zwischen nationalem und

europäischem Recht sind historisch nicht voraussetzungslos.¿ Robra: ¿Zukunft zu

gestalten, heißt zu wissen, auf welcher Vergangenheit unsere Gegenwart aufbaut,

denn niemand kann ganz von vorne anfangen.¿

 

 

 

Hintergrund

 

Zur Konferenz laden die Fortbildungsabteilung für die

Internationalisierung der schwedischen Schule der Universität Uppsala, die

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und die Otto-von-Guericke-Gesellschaft

ein. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen die Themenbereiche Unterricht und Lehren,

Lehrerausbildung gestern und heute sowie Forschung auf dem Gebiet der

Bildungspolitik und Philosophie. Ziel ist es, die multilateralen Verbindungen

zu stärken und zu einem regen Wissensaustausch beizutragen. Schirmherr der

Konferenz ist Europaminister Robra.

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes

Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de