Staatsminister Robra: Einfrieren
der Rundfunkgebühr bei der BBC beispielhaft für ARD und ZDF
30.09.2010, Magdeburg – 536
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 536/10
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 536/10
Magdeburg, den 30. September 2010
Staatsminister Robra: Einfrieren
der Rundfunkgebühr bei der BBC beispielhaft für ARD und ZDF
Für Staatsminister Rainer Robra, Chef der
Staatskanzlei und für Medien zuständiger Minister, ist der aktuelle Vorschlag
des BBC-Trust, die Rundfunkgebühr für die BBC bis zum März 2013 auf dem
heutigen Niveau einzufrieren, ein gutes Beispiel auch für den
öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland.
Staatsminister Robra: ¿In der Verwaltung
Sachsen-Anhalts sind wir dabei, Kosten zu begrenzen und Verwaltungshandeln
möglichst effektiv zu gestalten. Das erwarten wir im Interesse der
Gebührenzahler auch vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Darum haben sich die
Länder im Rahmen der Diskussion über den Entwurf des neuen
Rundfunkbeitragsstaatsvertrags das Ziel gesetzt, den Finanzaufwand für den
öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf dem heutigen Niveau zu stabilisieren. Das
Beispiel der BBC zeigt, dass dieser Weg anderswo in Europa bereits erfolgreich
beschritten wird. Ich bin mir sicher, dass es bei ARD, ZDF und Deutschlandradio
Potenzial für wirksame Einsparungen gibt. Dass der MDR solche Einsparungen mit
einem Volumen von 115 Millionen ¿ bis 2016 verwirklichen will, ist ein Schritt
in die richtige Richtung. Ziel muss es sein, das heutige Finanzierungsvolumen
auch in der neuen Rundfunkgebührenperiode ab 2013 nicht zu überschreiten.¿
Hintergrund:
Das Kontrollgremium für die britische
öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt BBC, der BBC-Trust, hat ein Einfrieren
der Rundfunkgebühr bis zum März 2013 vorgeschlagen. Eigentlich hätten die
Beiträge im Jahr 2011 um 2% ansteigen können. Damit bleibt es bei den 145,50 £
jährlicher Rundfunkgebühr für die britischen Haushalte. Die Briten zahlen damit
je Monat umgerechnet rund 14 ¿, in Deutschland sind es monatlich 17,98 ¿.
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Pressestelle
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Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
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staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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