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Aeikens empfiehlt Landkreisen
Hochwassermanagementsystem

27.09.2010, Magdeburg – 172

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:

172/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 172/10

 

 

 

Magdeburg, den 27. September 2010

 

 

 

Aeikens empfiehlt Landkreisen

Hochwassermanagementsystem

 

 

 

Magdeburg. Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann

Onko Aeikens hat den Landkreisen und kreisfreien Städten die Einführung eines

Hochwassermanagementsystems empfohlen. Auf einer Fachtagung zum kommunalen

Hochwasserschutz am Montag in Magdeburg sagte er, die Auswertung eines

entsprechenden Projektes im Landkreis Stendal zeige, dass ein solches System

die Bereitstellung aller wichtigen Informationen beschleunigt und bündelt und somit im Hochwasserfall schneller reagiert werden könne. Der Abschlussbericht des

Projektes sei den Landkreisen übergeben worden. 

 

Aeikens

sagte, es sei in den vergangenen Jahren viel passiert, den Hochwasserschutz

auch auf kommunaler Ebene voranzubringen. Er erinnerte an die im vergangenen

Jahr gegründete ¿Hochwasserpartnerschaft Elbe¿, in der sich 13 Städte und

Gemeinden entlang der Elbe zusammengeschlossen haben. ¿Hochwasserschutz muss

über Gemeindegrenzen genauso funktionieren wie über Ländergrenzen hinweg.¿

 

Sachsen-Anhalt

hat aus dem Konjunkturpaket des Bundes 3,5 Millionen Euro für kommunale

Hochwasserschutzprojekte eingestellt. Damit konnten 22 Vorhaben unterstützt

werden.

 

Hintergrund:

Sachsen-Anhalt verfolgt seit Jahren eine komplexe Strategie zur Verbesserung des Hochwasserschutzes. Hochwasserschutz ist aber nicht alleinige Aufgabe des Landes. Jeder, der durch Hochwasser betroffen sein kann, muss geeignete Vorsorgemaßnahmen zum

Schutz vor Hochwassergefahren und zur Schadensminimierung treffen. Dies

betrifft insbesondere auch die Landkreise und kreisfreien Städte als zuständige

Gefahrenabwehr- bzw. Katastrophenschutzbehörden sowie die Gemeinden.

 

Ein

Instrumentarium, welches den Kommunen bei der Erfüllung ihrer Verpflichtungen

auf dem Gebiet des Hochwasserschutzes behilflich ist, sind

Hochwassermanagementsysteme.

 

Als Konsequenz aus dem Hochwasser im Sommer des Jahres 2002 hat der Landkreis Stendal ein solches

Hochwassermanagementsystem aufgebaut, welches beim Frühjahrshochwasser 2006

erfolgreich zum Einsatz kam. Mit Hilfe solcher Grundlagen können alle

hochwasserrelevanten Informationen und Daten gebündelt und dann in entsprechender Form den Verantwortungsträgern zur Verfügung gestellt werden. Durch ihren Einsatz kann ein

zielgerichtetes Handeln im Ernstfall optimiert werden.

 

 

 

Impressum:

 

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