Symposium zu 20 Jahren
wirtschaftlicher Entwicklung in neuen Ländern
Wirtschaftsminister: Beim Aufbau Ost
stärker auf regionale Profilierung setzen
20.09.2010, Magdeburg – 174
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 174/10
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 174/10
Magdeburg, den 17. September 2010
Symposium zu 20 Jahren
wirtschaftlicher Entwicklung in neuen Ländern
Wirtschaftsminister: Beim Aufbau Ost
stärker auf regionale Profilierung setzen
Die neuen Länder müssen ihre wirtschaftlichen
Profile weiter schärfen und neue Leitmärkte für sich erschließen. Das erklärten
die Ost-Wirtschaftsressortchefs gestern bei einem Symposium zur wirtschaftlichen
Zukunft der neuen Länder. ¿Ausbau Ost durch mehr Differenzierung¿, sei das
Motto für die kommenden Jahre. Image, Innovation und die gezielte Entwicklung
regionaler Stärken seien die zentralen Ansatzpunkte für die künftige
Wirtschaftspolitik in Ostdeutschland, so die Minister Ralf Christoffers (Brandenburg),
Dr. Reiner Haseloff (Sachsen-Anhalt), Matthias Machnig (Thüringen) und Berlins
Wirtschaftssenator Harald Wolf (Berlin).
Entscheidend sei eine stärkere
Innovationstätigkeit, damit der Industriestandort Ostdeutschland im globalen
Wettbewerb bestehen könne. Der Fokus der künftigen Förderung müsse sich deshalb
noch stärker in Richtung Innovation verschieben. Darüber hinaus sei eine
stärkere Berücksichtigung der ostdeutschen Belange in der Hightech-Strategie
der Bundesregierung ebenso erforderlich wie der weitere Ausbau und die
Ansiedlung von Forschungseinrichtungen des Bundes in der Region.
20 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung steht
der ¿Aufbau Ost¿ nach Ansicht der Minister an einem Wendepunkt. Die klassische
Aufholagenda habe sich erschöpft, künftig werde es für die neuen Länder darum
gehen, eigenständige wirtschaftliche Profile zu entwickeln und neue Leitmärkte
für sich zu erschließen. Zu diesen Leitmärkten zählen z.B. grüne Technologien,
Energietechnik, Optik, Biotechnologie, Medizintechnik.
Das Symposium der ostdeutschen Wirtschaftsminister
fand in der Thüringer Landesvertretung in Berlin statt. Eröffnet wurde die
Veranstaltung unter der Überschrift ¿Noch 20 Jahre bis zur wirtschaftlichen
Einheit?¿ durch Präsentationen der Wirtschaftswissenschaftler Hans-Werner Sinn
(ifo-Institut für Wirtschaftsforschung München) und Karl-Heinz Paqué
(Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg).
Die Minister unterstrichen, dass zur Stärkung der
Wirtschaftskraft der ostdeutschen Länder weiterhin besondere
Förderanstrengungen notwendig seien. Hierzu gehörten u. a. eine Fortführung der
Gemeinschaftsaufgabe ¿Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur auf hohem
Niveau¿, angemessene Übergangsregelungen bei der EU-Strukturfondsförderung und
Initiativen, die dazu beitragen, das Eigenkapital ostdeutscher Unternehmen zu
stärken, wenn Ostdeutschland, wie absehbar, ab 2014 nicht mehr zu den strukturschwächsten
Regionen in der EU zählen werde.
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