Landschaftspark Degenershausen
ist nun Teil der ?Gartenträume?
Haseloff: Gartenkulturelles Kleinod in Region Falkenstein soll noch bekannter
werden
17.09.2010, Magdeburg – 173
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 173/10
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 173/10
Magdeburg, den 17. September 2010
Landschaftspark Degenershausen
ist nun Teil der ¿Gartenträume¿
Haseloff: Gartenkulturelles Kleinod in Region Falkenstein soll noch bekannter
werden
¿Der Landschaftspark Degenershausen bietet großes
touristisches Potenzial. Wer baumkundlich interessiert ist oder Entspannung im
Grünen sucht, ist hier bestens aufgehoben. Idyllisch gelegen im
Landschaftsschutzgebiet Harz, beheimatet der Park auf zwölf Hektar rund 175
einheimische und fremde Gehölze und ist damit ein echtes gartenkulturelles
Kleinod der Region Falkenstein. Die Aufnahme in die ¿Gartenträume¿ und die
damit verbundenen Marketingaktivitäten sollen dazu beitragen, das künftig noch
mehr Besucher die aufwändig rekonstruierte Parkanlage für sich entdecken.¿ Dies
sagte Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff heute in Degenershausen
(Landkreis Harz), das zum Ortsteil Wiesenrode der Stadt Falkenstein/Harz
gehört. Dort überreichte er die Urkunde zur Aufnahme des Landschaftsparks in
die touristische Markensäule ¿Gartenträume ¿ Historische Parks in Sachsen-Anhalt¿.
Hintergrund
Das Projekt ¿Gartenträume¿ war im Jahre 2000 ins
Leben gerufen worden. Das Netzwerk verfolgt das Ziel der Wiederentdeckung des
gartenkulturellen Erbes in Sachsen-Anhalt sowie die Wiederherstellung und die
touristische Vermarktung der bedeutendsten Gärten und Parks in Sachsen-Anhalt. Für das Projekt wurden zunächst 40 der schönsten
und bedeutendsten Gärten und Parks in Sachsen-Anhalt ausgewählt, die die
gartenhistorische Entwicklung vom Barock bis zur Moderne widerspiegeln. Die
ausgewählten Parkanlagen stehen stellvertretend für rund 1.000 Gartendenkmale
in Sachsen-Anhalt.
Zwischen den Jahren 2000 (Start) und 2006
(Markteinführung) wurden rund 57 Millionen Euro in die Wiederherstellung vieler
Anlagen und in die touristische Erschließung investiert. Die Mittel kamen aus
verschiedenen Förderprogrammen, aus Stiftungen, von Sponsoren sowie durch die
Aufbringung von Eigenmitteln der Eigentümer. Basierend auf einer umfassenden
touristischen Bewertung durch das Münchner Institut ¿FUTOUR Umwelt-, Tourismus-
Regionalberatung¿ wurde im Zuge der Evaluierung des Projektes beschlossen,
einzelne Parkanlagen neu aufzunehmen bzw. herauszunehmen. So umfassen die
¿Gartenträume¿ nun insgesamt 43 Anlagen.
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