Bitterfelder Unternehmergespräche
Ministerpräsident Böhmer: Umgestaltung der Region Bitterfeld-Wolfen ist
Paradebeispiel für gelungenen Wandel
08.09.2010, Magdeburg – 471
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 471/10
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 471/10
Magdeburg, den 8. September 2010
Bitterfelder Unternehmergespräche
Ministerpräsident Böhmer: Umgestaltung der Region Bitterfeld-Wolfen ist
Paradebeispiel für gelungenen Wandel
¿Die Umgestaltung der Region Bitterfeld-Wolfen ist ein
Paradebeispiel für den erfolgreichen Wandel, den wir in Sachsen-Anhalt
gemeinsam geschafft haben.¿ Das sagte Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer
heute in Bitterfeld-Wolfen in seinem Gastvortrag bei den Bitterfelder Unternehmergesprächen.
Aus schwierigen Ausgangsbedingungen heraus sei es dank
großer Anstrengungen zur Umweltsanierung gelungen, einen wettbewerbsfähigen
Wirtschaftsstandort zu gestalten, betonte Böhmer. Es habe sich ein moderner
Chemiepark mit inzwischen rund 360 Unternehmen und 11.000 Beschäftigten
entwickelt. In der Nachbarschaft sei fast aus dem Nichts heraus ein
Solarstandort mit mehreren Tausend Arbeitsplätzen entstanden. Mit der
Bergbaufolgelandschaft Goitzschesee gebe es nicht nur ein Naherholungsgebiet,
sondern ¿ fast sensationell für eine Region mit dieser Geschichte ¿ auch einen
touristischen Anziehungspunkt.
Landesweit habe sich ein gesunder Mix aus traditionellen,
aber längst modernen Branchen wie der Ernährungsindustrie, der Chemie und dem
Maschinenbau sowie neuen, hochinnovativen Bereichen wie der Solarindustrie und
den Automobilzulieferern entwickelt, so der Regierungschef. Viele nationale und
internationale Unternehmen hätten Sachsen-Anhalt als attraktiven
Investitionsstandort mit den wachsenden Märkten Osteuropas ´vor der Haustür`
für sich entdeckt.
Als bestimmende Herausforderung für die Zukunft des Landes
bezeichnete Böhmer die demografische Entwicklung: ¿Sie beeinflusst alle Politikbereiche,
von Kinderbetreuung, Schule, Hochschule über Wirtschaft und Finanzen bis zu
Kommunalpolitik und Städtebau. Überall müssen wir uns auf Veränderungen
einstellen, damit wir den Prozess aktiv gestalten können.¿
Beispielhaft nannte Böhmer den aufkommenden
Fachkräftemangel: Dieses Thema werde Politik und Wirtschaft künftig stark
beschäftigen. Die Unternehmen seien sich des Problems vollauf bewusst. Selbst
auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise hätten sie alles getan, um ihre Stammbelegschaften
zu halten. ¿Mit dem neuen Fachkräftesicherungspakt wollen Landesregierung,
Wirtschaft, Gewerkschaften und Arbeitsagentur gemeinsam Strategien zur
Bewältigung der Herausforderungen entwickeln¿, unterstrich der
Ministerpräsident.
Impressum:
Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
Impressum:
Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de






