Ausstellung im Schloss zeigt
Inventar des Hauses Stolberg
Wirtschaftsminister Haseloff: "Die Stadt Stolberg ist ein Kleinod unter
den Städten des Harzes"
03.09.2010, Magdeburg – 166
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 166/10
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 166/10
Magdeburg, den 3. September 2010
Ausstellung im Schloss zeigt
Inventar des Hauses Stolberg
Wirtschaftsminister Haseloff: "Die Stadt Stolberg ist ein Kleinod unter
den Städten des Harzes"
¿Die Stadt Stolberg ist mit ihrem mittelalterlichen
Stadtkern, dem sehr attraktiven, geschlossenen Fachwerkensemble und dem
wunderbaren Schloss ein Kleinod unter den Städten des Harzes. Die staatliche
Anerkennung als Luftkurort macht die Stadt noch attraktiver. Die Sanierung der
Altstadt und des Schlosses ist geradezu ein Paradebeispiel für eine vernetzte,
ressortübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Tourismus, dem Städtebau und
der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die sich in beispielhafter Weise für die
Sanierung der Altstadt und des Schlosses eingesetzt und jetzt auch die aktuelle
Ausstellung im Schloss unterstützt hat. Auch das Land hat sich sehr stark für
die Wiederherstellung der Altstadt, des Schlosses und für das Zustandekommen
der Ausstellung engagiert. Ich bin mir sicher, dass die Ausstellung als eine
weitere Attraktion noch mehr Besucher in die Harzstadt locken wird.¿ Das sagte
heute Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff zur Eröffnung der
Sonderausstellung ¿Aus dem Inventar des Hauses Stolberg¿ im Schloss Stolberg in
Stolberg (Harz).
Anlass für diese Veranstaltung ist das 800-jährige
Jubiläum des Hauses Stolberg. Die Ausstellung im Fürstenflügel des Schlosses
umfasst mehr als 200 Exponate aus dem Inventar des Hauses Stolberg. So können
private Möbel, Porzellan, Waffen sowie historisch wertvolle Gläser und Gemälde
besichtigt werden. Fürst Jost-Christian zu Stolberg-Stolberg gestaltete die
Ausstellung mit der Unterstützung seiner Familie, des Landes Sachsen-Anhalt, der
Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der Stadt Stolberg und des Vereins ¿Freunde
des Hauses Stolberg e. V.¿. Zur Eröffnung wurde auch die Neuerscheinung des
Buches ¿Stolberg 1210-2010 ¿ zur achthundertjährigen Geschichte des
Geschlechtes¿ erstmals vorgestellt.
Die touristische Infrastruktur in Stolberg wurde
durch das Land, den Bund und die Europäische Union mit rund 12 Millionen Euro
gefördert, ebenso wie die Wiederherstellung des Schlosses, die bislang mit etwa
3,4 Millionen Euro bezuschusst wurde und die Verbesserung des Gastgewerbes in
Stolberg, für die rund 4,5 Millionen Euro Fördermittel bewilligt wurden. Aus
dem Programm Städtebau sind bisher insgesamt etwa 20 Millionen Euro für die
Sanierung der Altstadt geflossen; davon entfielen rund 2 Millionen auf die
Sanierung des Schlosses.
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