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Innenminister Hövelmann trifft
Spitzensportlerinnen und ?sportler in der Polizei und verabschiedet
Kommissaranwärterin Luise Malzahn zur Weltmeisterschaft

30.08.2010, Magdeburg – 116

  • Ministerium für Inneres und Sport

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 116/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 116/10

 

 

 

Magdeburg, den 30. August 2010

 

 

 

 

 

Innenminister Hövelmann trifft

Spitzensportlerinnen und ¿sportler in der Polizei und verabschiedet

Kommissaranwärterin Luise Malzahn zur Weltmeisterschaft

 

 

Fünf weitere Athletinnen und Athleten beginnen übermorgen ihre

Polizeiausbildung in Aschersleben

 

 

Innenminister Holger Hövelmann (SPD) hat am heutigen Montag die

Spitzensportlerinnen und -sportler der Polizei besucht. Das Treffen fand in der

Landesbereitschaftspolizei in Magdeburg statt, wo die jungen Kolleginnen und

Kollegen momentan ihren aktuellen Ausbildungs-/Studienabschnitt absolvieren.

 

Grund für den Besuch des Innenministers war zum einen die Verabschiedung von

Luise Malzahn zur im September stattfindenden Judo-WM in Tokio. Luise

Malzahn nahm von Holger Hövelmann einen Blumenstrauß und die besten Wünsche für

ein erfolgreiches Abschneiden entgegen.

 

Zum anderen nutzte der Minister die Zusammenkunft aber auch, um sich mit den

jungen Kolleginnen und Kollegen über ihre Erfahrungen zur Vereinbarkeit von

Polizeidienst und Hochleistungssport auszutauschen.

 

Hintergrund dafür ist, dass vor einem Jahr drei junge Spitzensportlerinnen und

drei junge Spitzensportler ihre Ausbildung bzw. ihr Studium für den

Polizeidienst angetreten hatten. Möglich machte dies eine im Mai 2009

geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen dem Innenministerium und dem

Trägerverein des seinerzeitigen Olympiastützpunktes Magdeburg/Halle (jetzt OSP

Sachsen-Anhalt).

 

Der Grundgedanke dieser Vereinbarung ist, es Spitzensportlern zu ermöglichen,

unter optimalen Bedingungen ihren Leistungssport auszuüben und durch eine

gleichzeitige Ausbildung zum Polizeibeamten eine berufliche Perspektive nach

Beendigung der sportlichen Karriere zu erhalten.

 

Innenminister Hövelmann: ¿Das bedeutet für uns, dass wir eine qualifizierte

Berufsausbildung mit den Trainings- und Wettkampfplänen unter einen Hut

bringen. Auf sportbedingte Ausfallzeiten reagieren wir flexibel, zum Beispiel

mit Einzelunterricht oder der individuellen Verlängerung einzelner

Lehrabschnitte.¿

 

Laut Innenminister trägt ein Tutor dafür Sorge, Fehlzeiten zu erheben,

ausgefallenen Lehrstoff zu ermitteln und das Nachholen der Unterrichtsstunden

zu organisieren. So wurde erst kürzlich der Praktikazeitraum von sechs auf neun

Monate im Einvernehmen mit den Sportlerinnen und Sportlern wegen trainings- und

wettkampfbedingter Fehlzeiten verlängert.

 

Hövelmann betonte aber auch, dass bei den dienstlichen Anforderungen, keine

Abstriche gemacht würden. ¿Das Ziel ist für alle gleich definiert ¿ nämlich der

erfolgreiche Berufsabschluss mit allen Tests und Klausuren, die dafür notwendig

sind. Es ist nur der Weg, der sich von dem unterscheidet.¿

 

Bei der Begegnung in der Bereitschaftspolizei waren neben der Judoka Luise

Malzahn auch die Leichtathleten Ronny Heck und Isabell Murawa sowie der Ruderer

Chris Hajek mit von der Partie. Die Sportlerinnen und Sportler berichteten

sowohl vom sportlichen Verlauf des ersten Jahres als auch von den Erfahrungen

in Studium und Ausbildung. Alle zeigten sich mit dem bisherigen Verlauf

zufrieden. Während die an den einzelnen Ausbildungsabschnitten beteiligten

Dienststellen ein hohes Maß an Flexibilität bei der Planung und Gestaltung der

Lehrstoffvermittlung an den Tag legen, zeichnen sich die Sportlerinnen und

Sportler ebenso mit hoher dienstlicher Leistungsbereitschaft aus.

 

Bereits am kommenden Mittwoch, den 1. September 2010, werden weitere zwei

Frauen  und drei Männer ihr Studium bzw.

ihre Ausbildung im Polizeivollzugsdienst beginnen. Es handelt sich hierbei um

Athletinnen und Athleten der Sportart Leichtleichtathletik sowie um einen

Schwimmsportler.

 

 

 

 

 

 

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Verantwortlich: Martin Krems

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