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Ministerpräsident Böhmer: Zukunft
gehört regenerativen Energien, Kosten ihrer Nutzung gerecht verteilen

26.08.2010, Magdeburg – 448

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 448/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 448/10

 

 

 

Magdeburg, den 28. August 2010

 

 

 

Ministerpräsident Böhmer: Zukunft

gehört regenerativen Energien, Kosten ihrer Nutzung gerecht verteilen

 

¿Es ist keine Frage, dass die Zukunft den Technologien der

alternativen Energiegewinnung gehört. Allerdings können kein Politiker und kein

Parlament dem Wind vorschreiben, immer dann zu wehen, wenn wir Strom benötigen.

Und für die Sonne gilt das gleiche. Hier sind die Ingenieure gefragt,

intelligente Lösungen der Energiespeicherung zu finden. Das braucht aber noch

Zeit¿, so Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer in seiner aktuellen

Videobotschaft, die sich dem Thema der Nutzung regenerativer Energien widmet.

 

Böhmer warb für mehr Sachlichkeit in der aktuellen

Energie-Diskussion: ¿Eine sichere und kostengünstige Energieversorgung ist die

Grundlage für das Funktionieren unserer Wirtschaft und damit für unser aller

Wohlergehen. Umso verwirrender ist, was wir in dieser Beziehung an Vermutungen,

Sorgen und unbewiesenen Behauptungen so alles zu hören bekommen: Die einen

fordern den sofortigen Ausstieg aus der Nutzung der Kernkraft, andere plädieren

für ein schnelles Ende der Kohleverstromung und wieder andere ziehen gegen den

Bau von Windrädern zu Felde. Würden wir alles beherzigen, was da gefordert

wird, gingen schon morgen im wahrsten Sinne des Wortes in Deutschland die

Lichter aus.¿

 

Böhmer plädierte für einen Energie-Mix. Auf absehbare Zeit

gebe es keine Alternative zur Nutzung sowohl des heimischen Energieträgers

Kohle wie auch der Kernkraft. Das darüber hinaus die Energie von Wind, Sonne

und Biomasse immer stärker genutzt werden müsse, verstehe sich von selbst. Er

verwies darauf, dass in Sachsen-Anhalt der Anteil der erneuerbaren Energien an

der Stromerzeugung bereits bei 34% liege. Die Kosten für den Netzausbau und die

verstärkte Nutzung regenerativer Energien dürften jedoch nicht nur von den

Verbrauchern der betreffenden Region getragen werden. Der Ministerpräsident

sprach sich dafür aus, die Kosten für den Ausbau regenerativer Energien ähnlich

wie beim Bau von Offshore-Windanlagen in Nord- und Ostsee bundesweit umzulegen.

 

 

 

 

Die Videobotschaft ist ab sofort unter www.sachsen-anhalt.de abrufbar.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes

Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de