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12. Architekturbiennale in
Venedig: Daehre sieht Sachsen-Anhalt als Modellbeispiel für andere Regionen

26.08.2010, Magdeburg – 111

  • Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr

 

 

 

 

 

Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:

111/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landesentwicklung

und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 111/10

 

 

 

Magdeburg, den 26. August 2010

 

 

 

12. Architekturbiennale in

Venedig: Daehre sieht Sachsen-Anhalt als Modellbeispiel für andere Regionen 

 

 

 

Sachsen-Anhalt will seine

Erfahrungen beim Stadtumbau unter den Bedingungen des demografischen Wandels zu

einem Exportschlager entwickeln. ¿Das Interesse der Fachleute in Europa und

weit darüber hinaus ist schon jetzt enorm¿, sagte Bauminister Dr. Karl-Heinz

Daehre im Vorfeld einer Podiumsdiskussion mit internationalen Gästen, die am

Sonnabend (28.08.) aus Anlass der 12. Architekturbiennale in Venedig

stattfindet. Viele Regionen müssten wie Sachsen-Anhalt neue Lösungen suchen, um

Bevölkerungsrückgang, städtebauliche Entwicklung und öffentliche Daseinsvorsorge

künftig in Übereinstimmung bringen zu können. ¿Mit den Erfahrungen der

vergangenen zwei Jahrzehnte und den kreativen Lösungsansätzen der

Internationalen Bauausstellung ´Stadtumbau 2010´ hat Sachsen-Anhalt beste

Voraussetzungen, um sich als Modellbeispiel für andere Regionen zu

profilieren¿, betonte Daehre.

 

 

 

Unter dem Motto

¿Sachsen-Anhalt: polyzentrisch¿ will die Podiumsdiskussion im Deutschen

Studienzentrum in Venedig aufzeigen, wie sich Sachsen-Anhalt im Europa der Regionen

definiert und sich im globalen Wettbewerb positioniert. Im Fokus der

Veranstaltung steht die Frage, inwieweit die Konzentration auf mehrere, aber

gut miteinander vernetzte Zentren neue Perspektiven für die nachhaltige Entwicklung

einer Region eröffnet.

 

 

 

In den vergangenen 20

Jahren erlebte Sachsen-Anhalt zunächst städtebauliche Veränderungen, die vor

allem auf Wachstum ausgerichtet waren. Dann aber sorgte der demografische

Wandel für einen Dämpfer. Im Umgang mit dem Zuviel an gebautem Raum verfolgte

Sachsen-Anhalt eine beispielgebende Kultur des Planens und Bauens, die

unkonventionelle und experimentelle Wege zuließ. Dabei wurden vorhandene

Potenziale erschlossen und ein neuer städtebaulicher Schwerpunkt formuliert: Qualitatives

statt quantitatives Wachstum.

 

 

 

Neben Sachsen-Anhalts

Bauminister Dr. Karl-Heinz Daehre nehmen an der Podiumsdiskussion folgende

Gäste teil: Jan Mücke, Parl. Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr,

Bau und Stadtentwicklung, Aurelio Fischetti, Verleger; Alberto Francini, Architekt;

Sergio Luzzi, Umweltingenieur (alle Italien), Dr. Elena Shlienkova, Leiterin

des Fachbereichs Design, Togliatti State University (Russland), Dr. Miriam

Weber, Umweltexpertin (Niederlande). Für die Moderation zeichnet Prof. Dr. Omar

Akbar verantwortlich, der als früherer Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau zu

den maßgeblichen Initiatoren der Internationalen Bauausstellung (IBA) ¿Stadtumbau

2010¿ in Sachsen-Anhalt gehört.

 

 

 

Impressum:

 

Ministerium für

Landesentwicklung und Verkehr

Pressestelle

Turmschanzenstraße 30

39114 Magdeburg

Tel: (0391) 567-7504

Fax: (0391) 567-7509

Mail:

presse@mlv.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr

Pressestelle

Turmschanzenstraße 30

39114 Magdeburg

Tel: (0391) 567-7504

Fax: (0391) 567-7509

Mail:

presse@mlv.sachsen-anhalt.de