Menu
menu

Aeikens stellt Agrarbericht 2010
vor / Landwirtschaft stabiler Faktor im ländlichen Raum

24.08.2010, Magdeburg – 440

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 440/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 440/10

 

 

 

Magdeburg, den 24. August 2010

 

 

 

Aeikens stellt Agrarbericht 2010

vor / Landwirtschaft stabiler Faktor im ländlichen Raum

 

In einem weltweit schwierigen wirtschaftlichen Umfeld hat

sich Sachsen-Anhalts Landwirtschaft im vergangenen Jahr insgesamt gut behauptet.

Bei der Vorstellung des Agrarberichtes 2010 (¿Bericht zur Lage der Land-,

Ernährungs- und Forstwirtschaft und Tierschutzbericht des Landes Sachsen-Anhalt

2010") am Dienstag in Magdeburg sagte Landwirtschafts- und Umweltminister

Dr. Hermann Onko Aeikens, die Ackerbaubetriebe hätten schwankende Preise auf

den Märkten erlebt, unter dem Strich aber gute Ergebnisse erzielt. Schwieriger

sei die Situation bei den Milcherzeugern gewesen. Die Milcherzeuger hätten

deshalb im vergangenen Jahr auch im Mittelpunkt von Unterstützungsmaßnahmen

gestanden. Aeikens erinnerte an das Liquiditätshilfeprogramm und das

Milchprogramm der Bundesregierung. ¿Derzeit sehen wir steigende Milchpreise.

Noch sind die Preise aber nicht auf dem Niveau, das die Milcherzeuger brauchen.¿

 

 

Die Gewinne, die in der Landwirtschaft erzielt würden,

gründeten sich in starkem Maße auf Transfers durch die EU, konstatierte

Aeikens. Streiche man die Transfers, streiche man auch die Gewinne. Aeikens:

¿Wir müssen aufpassen, dass die Diskussion in der EU darüber, wie es mit der

europäischen Agrarpolitik nach 2013 weitergehen soll, nicht in die falsche

Richtung läuft. Wir brauchen auch weiterhin Unterstützung, wenn wir in Europa

Landwirtschaft, unsere Kulturlandschaft und einen funktionierenden ländlichen 

Raum haben wollen.¿ Aeikens sagte, auf der kommenden Agrarministerkonferenz im

Oktober werde dies auch mit dem EU-Agrar-Kommissar Dacian Ciolos diskutiert.

Erste Vorschläge zur neuen Gemeinsamen Agrarpolitik will die Kommission im

November vorlegen.  

 

Aeikens: ¿Was manchen Landwirten Probleme macht, sind die

hohen Schwankungen der Erzeugerpreise. Das kannte unsere Landwirtschaft

aufgrund der aktiven EU-Markt- und Preispolitik in der Vergangenheit nicht in

dieser Ausprägung. Die Landwirte sind gut beraten, durch geschickte Vermarktung

im Geschäft zu bleiben. Genauso wichtig ist, in guten Zeiten Rücklagen zu

bilden.¿ Aeikens: ¿Deshalb halte ich die Unterstützung der Rücklagenbildung

durch Steuerpolitik für ein wichtiges Thema.¿

 

In Sachsen-Anhalt wirtschaften

rund 4800 landwirtschaftliche Unternehmen, die bewirtschaftete Fläche beträgt

insgesamt 1.17 Millionen Hektar. In den landwirtschaftlichen Betrieben des

Landes waren laut der letzten Agrarstrukturerhebung (2007) rund 26.000 Personen

beschäftigt.

 

Mit 5.744 Hektar Gemüse hat

Sachsen-Anhalt die größte Anbaufläche im Gemüsebau seit 1991 erreicht. Erstmals

seit 1995 hat die Zwiebel mit 1.216 Hektar den Spargel (1.168 ha) überholt.

 

Der Bericht zur Lage der Land-, Ernährungs- und

Forstwirtschaft und Tierschutzbericht des Landes Sachsen-Anhalt wird laut

Landwirtschaftsgesetz alle zwei Jahre dem Landtag vorgelegt. Er fasst in Text

und Tabellen Zahlen und Fakten zur Entwicklung der Branche zusammen.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes

Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de