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Land schließt Kooperationsvertrag
mit Hochschule Harz/ Staatsminister Robra: Ziel ist Senkung der
Bürokratiekosten

18.08.2010, Magdeburg – 425

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 425/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 425/10

 

 

 

Magdeburg, den 18. August 2010

 

 

 

Land schließt Kooperationsvertrag

mit Hochschule Harz/ Staatsminister Robra: Ziel ist Senkung der

Bürokratiekosten

 

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt und die

Hochschule Harz haben heute in Magdeburg einen Kooperationsvertrag

unterzeichnet. Ziel des Vertrages ist es, durch gemeinsame Projekte die

Bürokratiebelastung für Wirtschaft, Bürgerinnen und Bürger, aber auch die

Verwaltung selbst zu messen, zu analysieren und zu verringern, soweit sie durch

Landesrecht bzw. den Verwaltungsvollzug im Land beeinflussbar ist.

 

Staatsminister Rainer Robra erklärte dazu: ¿Die Kooperation soll helfen,

Verwaltung effizienter und moderner zu machen. Die Vermeidung von Bürokratiekosten

kann zudem neben anderen Standortfaktoren dazu beitragen, dass die

Wettbewerbsfähigkeit einer Region positiv beeinflusst wird. Ich begrüße es

daher, dass die Hochschule Harz und insbesondere der Fachbereich

Verwaltungswissenschaften für eine Zusammenarbeit gewonnen werden konnten.¿ Der

Rektor der Hochschule Harz, Prof. Dr. Armin Willingmann , betonte: ¿Es

ist ein wichtiges Zeichen und der richtige Schritt zur weiteren Modernisierung

der Verwaltung, wenn sich die Landesregierung einmal mehr die Expertise der

Hochschulen in Sachsen-Anhalt zunutze macht; hier liegt erhebliches Potenzial,

das es in den nächsten Jahren zu heben gilt! Die Hochschule Harz ist darauf

eingestellt.¿

 

Ein erstes Projekt der Zusammenarbeit mit der

Hochschule Harz wird mit dem Fachbereich Verwaltungswissenschaften unter der

Leitung von Prof. Dr. Jürgen Stember, dem Wirtschaftsministerium und der

Staatskanzlei zum Ingenieurgesetz Sachsen-Anhalt durchgeführt. Dabei sollen die

Belastungen aus Sicht der Wirtschaft und erstmals auch der sogenannte

Erfüllungsaufwand für die Verwaltung ermittelt werden. Stember: ¿Das erste

gemeinsame Projekt soll bis Weihnachten beendet sein. Die Studierenden sind ¿

auch in den Semesterferien - mit großem Engagement bei der Sache und werden

ihre Ergebnisse in Magdeburg vorstellen. Die hier gemachten Erfahrungen werden

in Gestaltung und Konzeption der Folgeprojekte einfließen.¿

 

 

 

Hintergrund:

 

Auf Ebene der EU, des Bundes und der Länder werden

seit einigen Jahren Initiativen ergriffen, um die Kosten von Bürokratie zu

erfassen und transparent zumachen. Hierbei wird auf das in den Niederlanden

entwickelte Standardkostenmodell zurückgegriffen, das sich mittlerweile in

einer Reihe von europäischen Ländern als maßgebliches Instrument zur

Entbürokratisierung etabliert hat. Während der Fokus in den ersten Jahren

vorrangig auf der Belastung der Wirtschaft durch gesetzliche

Informationspflichten lag, wird jetzt auch der Erfüllungsaufwand für

Bürgerinnen und Bürger und die Verwaltung untersucht. Hierbei werden nicht nur

die Informationspflichten sondern der gesamte Aufwand, der zur Erfüllung einer

gesetzlichen Verpflichtung notwendig ist, ins Auge gefasst.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes

Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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39104 Magdeburg

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Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de