Staatsminister Robra:
Kunsthandwerk im Harz hat lange Tradition
17.08.2010, Magdeburg – 419
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 419/10
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 419/10
Magdeburg, den 17. August 2010
Staatsminister Robra:
Kunsthandwerk im Harz hat lange Tradition
Staatsminister Rainer Robra hat heute in Wernigerode
anlässlich der Ausstellungseröffnung ¿Der Eiserne Harz¿ den Harzer
Eisenkunstguss des 19. Jahrhunderts gewürdigt und die Bedeutung des Harzes für
die Kunst- und Kulturgeschichte hervorgehoben: ¿Zur Kulturgeschichte dieser
Region hat der Eisenkunstguss im 19. Jahrhundert einen wichtigen Beitrag
geliefert. Der Harzer Eisenkunstguss genoss neben den preußischen Hütten großes
Ansehen. Vor allem Ilsenburg und Mägdesprung galten als sehr bedeutend. Diese
neue Kunst sollte nicht elitär, sondern Kunst und Kultur des Volkes sein.¿
In seinem Grußwort ging Robra auch auf die politische
Geschichte des Harzes ein. Robra: ¿Im Harz verdichten sich Höhen und Tiefen
deutscher Geschichte. Seit jeher war Norddeutschlands höchstes Gebirge ein Symbol
deutscher Geschichte. Im Kalten Krieg schirmten den Brocken Mauer und
Stacheldraht hermetisch ab. Heute wandern an guten Tagen bis zu 60.000 Menschen
zum Brocken, und keine Militärs, sondern allenfalls der Naturschutz legt die
Grenzen der Bewegungsfreiheit fest.¿
Hintergrund
Die Ausstellung ¿Der Eiserne Harz¿ präsentiert den Harzer
Eisenkunstguss des 19. Jahrhunderts. Beteiligt an der Ausstellung sind die
Schloss Wernigerode GmbH, das Oberharzer Bergwerksmuseum Clausthal-Zellerfeld,
das Südniedersächsische Eisenhüttenmuseum auf der Königshütte Bad Lauterberg
und das Hütten- und Technikmuseum Ilsenburg. Erstmals wird deutschlandweit mit
dieser Retrospektive die besondere Bedeutung der Harzer Hütten im 19.
Jahrhundert für den Eisenkunstguss gewürdigt.
Die Ausstellung wird parallel in allen vier an der
Ausstellung beteiligten Museen in der Zeit vom 18. August bis 21. November
2010 gezeigt. Gefördert wurde die Ausstellung unter anderem vom
Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt und vom Ministerium für
Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen.
Impressum:
Staatskanzlei des Landes
Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail:
staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
Impressum:
Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de






