Ministerpräsident Böhmer bei
Wittenberger
Integrationsverein ?Mittendrin?: Sachsen-Anhalt
setzt auf Zuwanderung und aktive Integration
11.08.2010, Magdeburg – 412
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 412/10
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 412/10
Magdeburg, den 11. August 2010
Ministerpräsident Böhmer bei
Wittenberger
Integrationsverein ¿Mittendrin¿: Sachsen-Anhalt
setzt auf Zuwanderung und aktive Integration
¿Zuwanderung und Integration gewinnen in Sachsen-Anhalt
vor dem Hintergrund der demografischen und wirtschaftlichen Entwicklung zunehmend
an Bedeutung. Die Landesregierung sieht in einer aktiven Integrationspolitik
eine Schlüsselfrage für die Zukunft Sachsen-Anhalts.¿ Das sagte heute
Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer beim Besuch des Wittenberger
Integrationsvereins ¿Mittendrin ¿ Deutsche und Migranten aus Russland¿.
Der Regierungschef hob hervor, dass Sachsen-Anhalt infolge
einer rückläufigen Bevölkerungsentwicklung auf Zuwanderer angewiesen sei. Es
zeichne sich ein Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften ab. In dieser
Situation seien mehr ausländische Arbeitnehmer und Arbeitgeber gefragt. Derzeit
liege der Anteil an ausländischen Bürgerinnen und Bürgern in Sachsen-Anhalt bei
1,9 %. Das sei der niedrigste Anteil an ausländischer Bevölkerung bundesweit.
Der Bundesdurchschnitt betrage 8,7 %.
Das Land Sachsen-Anhalt habe daher ein Leitbild zur
Entwicklung der Zuwanderung und Integration beschlossen. Zudem habe sich in Sachsen-Anhalt
ein Landesnetzwerk der 52 Migrantenorganisationen (LAMSA) zur besseren
Koordinierung gegründet. Um die Mitsprache und Mitwirkungsmöglichkeiten
ausländischer Bürger weiter voranzubringen, engagiere sich der Landesbeirat für
Integration.
Böhmer würdigte das bürgerschaftliche Engagement des
Wittenberger Vereins ¿Mittendrin ¿ Deutsche und Migranten aus Russland¿. Die Mitglieder
des Vereins zeigten, wie die Chancen von Spätaussiedlern aller Altersgruppen
verbessert werden können. Mit dem auf drei Jahre angelegten Projekt ¿Mittendrin
statt nur dabei¿ erhielten Neubürger in Wittenberg wirkungsvolle Unterstützung.
Diese umfasse u.a. die Verbesserung von Deutschkenntnissen, die Hilfe beim
Umgang mit Computertechnik und Anleitungen für Bewerbungsgespräche. Das Land
Sachsen-Anhalt fördere dieses Integrationsprojekt mit 71 %, die Kofinanzierung
erfolge über die Lutherstadt Wittenberg und die Sparkasse Wittenberg.
Weitere Informationen unter:
www.integriert-in-sachsen-anhalt.de
Impressum:
Staatskanzlei des Landes
Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail:
staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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