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Institut forscht künftig am Auto
des 21. Jahrhunderts
Dr. Stefan Schünemann als Geschäftsführer des
automobilen Forschungszentrums IKAM vorgestellt

06.08.2010, Magdeburg – 140

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 140/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 140/10

 

 

 

Magdeburg, den 6. August 2010

 

 

 

Institut forscht künftig am Auto

des 21. Jahrhunderts

Dr. Stefan Schünemann als Geschäftsführer des

automobilen Forschungszentrums IKAM vorgestellt

 

 

 

 

 

¿Innovationen sind ein wesentlicher Katalysator für

den wirtschaftlichen Erfolg. Wir bleiben nur wettbewerbsfähig, wenn wir bei der

Produktentwicklung immer einen Schritt voraus sind. Deshalb legen wir in

Sachsen-Anhalt besonderes Augenmerk auf die Förderung der wirtschaftsnahen

Forschung und Entwicklung. Es war ein Novum, dass sich auf Initiative des

Wirtschaftsministeriums und MAHREG Automotive mit der Otto-von-Guericke-Universität

und der Industrie- und Handelskammer Magdeburg die Wissenschaft und die

Wirtschaft in einem Institut ,vereint¿ haben. Gemeinsam wollen sie ihre

Kompetenzen in der automobilen Forschungslandschaft stärken und ausbauen. Ich

bin sicher, dass wir damit Impulse für Wachstum und Beschäftigung geben und

wünsche dem neuen Geschäftsführer des IKAM allen erdenklichen Erfolg.¿

 

 

 

Mit diesen Worten hat heute Wirtschaftsminister

Dr. Reiner Haseloff im IGZ Magdeburg/Barleben den Geschäftsführer des im

Oktober vergangenen Jahres auf den Weg gebrachten Instituts für Kompetenz in

AutoMobilität (IKAM), Dr.-Ing. Stefan Schünemann, vorgestellt. Der Ingenieur

leitet seit dem 1. Juli das sich im Aufbau befindliche automobile

Forschungszentrum. In dieses ¿Leuchtturmprojekt¿ fließen bis Ende 2011 34,5

Millionen Euro zur Entwicklung zukunftsfähiger Automobiltechnologien. 10

Millionen Euro stammen dabei aus Mitteln des Konjunkturpakets II, 24,5

Millionen Euro aus dem Haushalt des Wirtschaftsministeriums. Als Gesellschafter

fungieren je zur Hälfte die Otto-von-Guericke-Universität und die Industrie-

und Handelskammer Magdeburg.

 

 

 

¿In

Sachsen-Anhalt zählt die Fahrzeug- und Verkehrstechnik mit etwa 18.500

Beschäftigten in 250 meist mittelständischen Betrieben zu den bestimmenden

Wirtschaftszweigen. Keine andere Branche steht in den kommenden Jahren durch

die Einführung neuer Antrieb- und Fahrzeugkonzepte vor so tiefgreifenden

Umbrüchen wie die Automobil- und Zulieferindustrie. Insbesondere den

vielfältigen Anforderungen an neue Hybridantriebe und Elektrofahrzeuge ist

dabei Rechnung zu tragen. IKAM soll die Voraussetzung dafür schaffen, die

heimische Zulieferindustrie bei diesen wirtschaftlichen Umbrüchen aktiv zu

unterstützen¿, sagte Schünemann zu seiner neuen Arbeitsaufgabe. ¿Mit IKAM haben

wir die einzigartige Chance, den schon vor

 

Jahren in der Region eingeschlagenen Weg der

Kompetenzbündelung und der Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

in neuer Qualität auszubauen. Wir werden diese Chance in aller Konsequenz

nutzen.¿ Der Geschäftsführer wird die für die Forschung und Entwicklung im IKAM

zu tätigenden Investitionen in Geräte und Anlagen in den nächsten Wochen

umsetzen. Dabei werden beispielsweise Prüfstände für neuartige Motoren und

Antriebe sowie hochmoderne Maschinen und Anlagen für die Herstellung leichter

Fahrzeugkomponenten aus innovativen Werkstoffen errichtet. Diese Investitionen

stehen den Unternehmen der Region für Forschung und Weiterentwicklung ihrer

Produkte und Fertigungstechnologien zur Verfügung. Zahlreiche Unternehmen der

Automobil- und Zulieferindustrie sind bereits Partner und zukünftige Nutzer der

Einrichtungen des IKAM. Einer der nächsten Schritte des IKAM ist die Eröffnung

und Betriebsaufnahme des Standortes im IGZ im Oktober dieses Jahres. Parallel

dazu erfolgen die Erweiterung des Instituts um ein industrienahes Technikum in

Barleben sowie der Aufbau des Standortes an der Otto-von-Guericke-Universität

bis einschließlich 2011.

 

 

 

Hintergrund:

 

1. Dr.-Ing. Stefan Schünemann (42) studierte

Informationstechnik an der Technischen Universität Ilmenau. Er arbeitete

zunächst in einem wissenschaftlichen Großprojekt für eine Mars-Mission am

Institut für Weltraumsensorik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt

e.V. 1995 wechselte Schünemann als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und promovierte an der Fakultät für

Elektrotechnik und Informationstechnik. Seit 2007 war Schünemann

Geschäftsführer einer Technologietransferagentur, die als Dienstleister von

Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in

Sachsen-Anhalt Wissens- und Technologietransfer von der Wissenschaft in die

Wirtschaft betreibt.

 

 

 

2. IKAM : Angesiedelt an der

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Innovations- und Gründerzentrum

IGZ Magdeburg/Barleben werden Ingenieure und Wissenschaftler künftig

alternative Antriebssysteme für Hybrid- und Elektrofahrzeuge, neuartige

Werkstoffe und Materialien für den Leichtbau sowie Elektromobilität

einschließlich Brennstoffzellen und Energiespeicher erforschen. In enger

Zusammenarbeit mit den 250 Zulieferbetrieben der Automobilindustrie in Sachsen-Anhalt

werden so die Anforderungen aus der Wirtschaft mit den Möglichkeiten

universitärer Grundlagenforschung effektiv verzahnt.

 

Die Kernaufgabe besteht in der

konsequenten Bündelung der Forschung und Entwicklung der Wirtschaft mit der

Wissenschaft sowie in der systematischen Verwertung der Forschungs- und

Entwicklungsergebnisse für den Ausbau einer nachhaltigen Automobilität. Das

Ziel ist insbesondere eine langfristige Stärkung des Wissenschafts- und

Innovationsstandortes. Damit soll sich Sachsen-Anhalt bis zum Jahr 2020 als

Region für innovative Mobilität mit überregionaler Bedeutung entwickeln.

 

Die Unternehmen der Zulieferregion

haben schon vor Jahren das Cluster MAHREG Automotive zur ihrer Interessens- und

Potentialbündelung initiiert und es schrittweise mit mehreren aktiven Netzen

ausgebaut. An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird seit 2006 die

automobile Forschung in dem von 13 Instituten getragenen Forschungsschwerpunkt

Automotive fokussiert. Beide erfolgreichen Initiativen sind die Basis für das

neue Institut.

 

 

 

Ansprechpartner: Dr. Stefan Schünemann, Geschäftsführer der IKAM GmbH, Tel: 039203 /

82221, info@ikam-md.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit

Pressestelle

Hasselbachstr. 4

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567 - 43 16

Fax: (0391) 567 - 44 43

Mail:

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