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Gutachten zum Bodetal liegt vor
Aeikens: Lösung für den gesperrten Wanderweg zeichnet sich ab

28.07.2010, Magdeburg – 134

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:

134/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 134/10

 

 

 

Magdeburg, den 28. Juli 2010

 

 

 

Gutachten zum Bodetal liegt vor

Aeikens: Lösung für den gesperrten Wanderweg zeichnet sich ab

 

 

 

Unter

der Leitung des Ministers für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Hermann-Onko

Aeikens, haben sich heute der Bürgermeister der Stadt Thale, Thomas

Balcerowski, sowie Vertreter des für Tourismus zuständigen

Wirtschaftsministeriums, des Landesverwaltungsamtes, des Landkreises Harz und des

Landesforstbetriebes zu einem Arbeitsgespräch getroffen, um den Inhalt eines

Gutachtens auszuwerten, das nach dem Felssturz am 12. Mai dieses Jahres in

Auftrag gegeben wurde. Aeikens machte deutlich, dass eine absolute Sicherheit

im Gebirge nicht möglich sei. ¿Wer sich in die Berge begibt, und sei es nur auf

einem vielbegangenen und bequemen Talweg, muss mit den Gefahren der Natur

rechnen. Dazu gehört auch Steinschlag, der dort nie auszuschließen ist.¿

 

Nach

dem Gutachten eines Fachbüros gibt es im Bodetal unterschiedlich gefährdete

Bereiche. So sei im unteren Teil vom Ortsausgang Thale bis zur Gaststätte

¿Königsruh¿ die Gefährdung durch Steinschlag und Felssturz eher gering. Künftig

wird es zweimal jährlich im Herbst und im Frühjahr eine gemeinsame Begehung mit

Vertretern der Stadt Thale, des Landesforstbetriebes unter Hinzuziehung von

Experten geben, um absturzgefährdetes Gestein zu erkunden und ¿ soweit

erforderlich ¿ Sicherungsmaßnahmen festzulegen.

 

Für

den Felshang oberhalb der Gaststätte empfiehlt das Gutachten den Bau eines

stabilen Stahlnetzes, das herabstürzende Felsbrocken auffangen soll. Eine

derartige Verbauung werde nun von den Beteiligten angestrebt. Dazu prüft das

Wirtschaftsministerium, ob dies mit Fördermitteln unterstützt werden könne.

Auch der Wegabschnitt oberhalb der Gaststätte bis zur sogenannten Teufelsbrücke

weise eine erhöhte Gefährdung auf, vor allem in den Wintermonaten, wenn Frost

und hohe Niederschläge das Gestein lockern.. Die Gesprächsteilnehmer

verständigten sich darauf, diesen Abschnitt künftig während der Wintermonate zu

sperren.

 

Im

Ergebnis des Gutachtens halten die beteiligten Behörden die Aufhebung der

Sperrung unter Beachtung der streng auferlegten Sicherheitsmaßnahmen für

vertretbar. Der Schurrenweg, der von der Gaststätte zur Roßtrappe führt, bleibt

weiterhin ganzjährig gesperrt. In den kommenden Tagen werden an den Zugängen

des Bodetals neue Schilder aufgestellt, die den Besucher auf die Lebensgefahr

durch herabstürzende Felsbrocken hinweisen. Die Wiedereröffnung des Wanderweges

wird durch die Stadt Thale erfolgen, welche auch die Sperrung im Mai veranlasst

hatte.

 

Zudem kündigte Aeikens ein weiteres

Gutachten an, das auch die Situation oberhalb der Teufelsbrücke betrachte. Hier

werden jedoch deutlich geringere Gefährdungen erwartet.

 

 

 

Impressum:

 

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