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Schafbestände in Sachsen-Anhalt
haben sich stabilisiert
Minister Aeikens: Förderprogramm hat sich bewährt

26.07.2010, Magdeburg – 126

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:

126/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 126/10

 

 

 

Magdeburg, den 23. Juli 2010

 

 

 

Schafbestände in Sachsen-Anhalt

haben sich stabilisiert

Minister Aeikens: Förderprogramm hat sich bewährt

 

 

 

 

 

Walbeck. Sachsen-Anhalts

Schafbestände haben sich stabilisiert. Anlässlich eines Besuches bei

Schäfermeister Wolfgang Hedel in Walbeck zeigte sich Minister Aeikens erfreut

über diese Entwicklung. Nach Jahren rückläufiger Bestände ist im vergangenen

Jahr die Zahl der Schafe gegenüber dem Vorjahr um 3.200 Stück von 110.500 auf

113.700 Tiere gestiegen.

 

 

 

Aeikens: ¿Ich hoffe das diese Entwicklung anhält, nachdem

wir in den landwirtschaftlichen  Förderbereichen in den vergangenen Jahren

stets auf die besondere Stützung des kulturhistorisch bedeutsamen und für die

Landschafts- und Deichpflege  vielerorts unverzichtbaren Schäferberufes

geachtet haben¿.

 

Bei Schäfermeister Hedel konnte er sich auch von dem

Erfolg der vom Land geförderten Erhaltung bedrohter Nutztierrassen überzeugen,

denn in der Hedelschen Herde stehen auch Merinofleischschafe. Bis 1989 war

diese wollbetonte Rasse am häufigsten, drohte aber nach der Wiedervereinigung

wegen der Ausrichtung auf die Fleischerzeugung und schlechter Wollpreise zu

verschwinden.

 

Waren im Jahr 2006 beim Landesschafzuchtverband nur noch

1.779 Merinomuttern im Zuchttierbestand, stieg ihre Zahl nach ihrer Förderung

auf fast 5.000 Muttern an.

 

Offensichtlich leiste das mit EU- und Landesmitteln

ausgestattete Förderprogramm hier einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der

Biodiversität bei landwirtschaftlichen Nutztieren.

 

Beim Merinofleischschaf erhalten die Schäfer je

Mutterschaf eine jährliche Haltungsprämie von 22,50 Euro und pro Zuchtbock

30,00 Euro, wenn sie sich verpflichten, mindestens fünf Jahre an einem 

Zuchtprogramm teilzunehmen. Bundesweit gibt es in Sachsen Anhalt die meisten

Merinofleischschafe.

 

 

 

 

 

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