Minister Haseloff und Daehre
geben Instrumentenflugbetrieb für Cochstedt frei
Linienflüge bereits ab Oktober 2010
21.07.2010, Magdeburg – 134
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 134/10
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 134/10
Magdeburg, den 21. Juli 2010
Minister Haseloff und Daehre
geben Instrumentenflugbetrieb für Cochstedt frei
Linienflüge bereits ab Oktober 2010
Der Verkehrsflughafen Magdeburg/Cochstedt hat das
nächste Etappenziel erreicht. Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff und
Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre haben heute in Cochstedt den Eigentümern
den Betriebsfreigabe-Bescheid zur Aufnahme des Instrumentenflugbetriebes
überreicht. Er ermöglicht den Anflug von Cochstedt mit Autopilot und damit mit
Flugzeugen jeglicher Art.
Minister Dr. Haseloff betonte: ¿Wir haben
lange und intensiv auf diesen Tag hingearbeitet. Dies war richtig. Cochstedt
hat jetzt gute Chancen für die Zukunft und startet zur richtigen Zeit, denn die
Wirtschaft wächst wieder.¿ Minister Dr. Daehre sagte: ¿Der
Regionalflughafen Magdeburg-Cochstedt hat alle wesentlichen Sicherheitschecks
bestanden. Somit erfüllt er alle Sicherheitsstandards, die für den
internationalen Flugverkehr gelten.¿ Der Landrat des
Salzlandkreises, Ulrich Gerstner, sieht in der Erteilung der
Betriebsgenehmigung ein ¿wichtiges Etappenziel¿ bei der weiteren Aktivierung
des Cochstedter Flughafens erreicht. ¿Damit steigt die Hoffnung auf neue
Arbeitsplätze für die Region. Es war über die vielen Jahre richtig, am Ziel des
vollständigen Flugbetriebes festzuhalten¿, so der Landrat.
Peter Sølbeck, Miteigentümer des Flughafens,
erklärte, dass die ersten Flugziele bereits feststünden. Für den Winterflugplan
2010/11 seien bereits drei Sonnenziele mit jeweils mehreren wöchentlichen
Abflügen fest im Programm, ab dem Sommerflugplan (März 2011) kämen mehrere
weitere neue europäische und internationale Ziele und mindestens zwei weitere
Fluggesellschaften hinzu.
In den nur vier Monaten seit dem Kauf des
Flughafens hat die dänische Airport Development A/S auf eigene Kosten bereits
650.000 Euro in die Verbesserung der Technik investiert und zehn neue
Mitarbeiter eingestellt. Landen können jetzt Maschinen wie die Boeing 737 oder
der Airbus A 320. Für Peter Sølbeck ist dies der entscheidende Schritt, den
Flughafen national und international zu etablieren. Dafür sprach er seinen Dank
aus. ¿Dieser Fortschritt war innerhalb so kurzer Zeit nur durch ein engagiertes
und effizientes Zusammenwirken aller Beteiligten, in erster Linie der Bundes-
und Landesbehörden, aber auch der privaten Firmen möglich. Besonderer Dank
gebührt dem Wirtschafts- und Verkehrsministerium des Landes¿, so Sølbeck.
Auch die Entwicklung des Flughafens als
Ausbildungs- und Trainingszentrum ist nach Angaben des Eigentümers bereits voll
im Gange. Vor Ort sind bereits zwei Ausbildungsfirmen, die gaetan-data Berlin
sowie die IPC Institut für Personalberatung und Coaching Magdeburg, mit einer
Ausbildungskapazität in Phase 1 von ca. 30 Teilnehmern tätig. Eine Aufstockung
ist geplant. In den an den Flughafen angrenzenden Bauten ist seit dem 1. Juli
2010 zudem der Hotelbetrieb eröffnet, vorläufig mit 18 Betten.
Sølbeck stellte die weiteren Planungen des
Flughafens vor. In den kommenden Wochen wird als Übergangslösung eine 1.000 m²
große Industriehalle an das bestehende Passagierterminal angebaut. Mit
Einbauten wird der Flughafen dafür 1 Mio. Euro investieren. Damit ist die
Aufnahme des Passagierflugbetriebes im Oktober 2010 sichergestellt. Nochmals 25
neue Arbeitsplätze werden so entstehen. Bereits zum Jahreswechsel 2011/2012
soll diese Übergangslösung dann durch einen Neubau ersetzt werden. Die
Gesamtkapazität des Passagierterminals beträgt dann mehr als 5.000 m².
Investitionsmittel in Höhe von nochmals 2,5 Mio. Euro werden dafür nötig sein.
Alle Kosten werden ausschließlich durch die
privaten Eigentümer finanziert. ¿Wir wollen Cochstedt zu einem modernen und
attraktiven Standort für Passagierflüge entwickeln¿, so Sølbeck. Schritt für
Schritt sollen weitere neue Arbeitsplätze entstehen.
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