Ministerpräsident Böhmer:
Innovationen zahlen sich aus
16.07.2010, Magdeburg – 385
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 385/10
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 385/10
Magdeburg, den 17. Juli 2010
Ministerpräsident Böhmer:
Innovationen zahlen sich aus
Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer hat ein
positives Fazit seiner diesjährigen Sommerreise gezogen. Sie führte ihn unter
anderem in den Südharz und das Jerichower Land. ¿Zu den ganz erfreulichen Eindrücken
gehört, dass mir von allen Wirtschaftsbetrieben über steigende Aufträge und
Umsätze berichtet wurde. Betriebe mit einer eigenen Entwicklungsabteilung und
innovativen Angeboten auf dem jeweiligen Markt blicken mit erfreulichem
Optimismus in die Zukunft¿, hob Böhmer in seiner aktuellen Videobotschaft
hervor.
Mit Blick auf den sich abzeichnenden Mangel an gut
ausgebildeten Facharbeitern betonte Böhmer: ¿Schon während der letzten Jahre
haben einzelne Betriebe eigene Stipendien angeboten, um hoffnungsvolle junge
Leute mit Interesse für Ingenieurswissenschaften an den eigenen Betrieb zu
binden.¿ In diesem Zusammenhang wies Böhmer auf das neue Stipendienprogramm der
Bundesregierung hin. Er sei zwar anfangs ¿skeptisch gewesen¿, aber er habe ¿von
einigen Betrieben ein deutliches Interesse daran gehört¿.
Der Ministerpräsident ging auch auf seine Gespräche mit
Kommunalpolitikern ein. Bei diesen Treffen hätte vor allem die
Finanzausstattung der Kommunen eine große Rolle gespielt. Dabei werde von
Gemeinden mit Finanzproblemen kritisiert, dass die Landesregierung ¿zu wenig
Geld überweisen würde¿. Umgekehrt höre man von ¿einzelnen Gemeinden mit
erheblichen Steuereinnahmen¿ und ¿denen es gut geht, dass sei die Folge eigener
Tüchtigkeit und dafür würden sie von der Landesregierung durch das novellierte
Finanzausgleichsgesetz nun auch noch bestraft¿. Diese Diskussion gebe es auch
auf der Ebene der Ministerpräsidenten. Böhmer verteidigte den Finanzausgleich
sowohl zwischen den Ländern als auch zwischen Land und Kommunen. Er machte aber
auch deutlich: ¿Wir sind gut beraten, uns auf den weiteren Aufbau unserer
eigenen Wirtschafts- und Steuerkraft zu konzentrieren, um von Jahr zu Jahr
weniger auf die Hilfe von Anderen angewiesen zu sein.¿
Die Videobotschaft ist ab sofort unter www.sachsen-anhalt.de abrufbar.
Impressum:
Staatskanzlei des Landes
Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
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staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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