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Innenminister Holger Hövelmann beim
Spatenstich für neues Dienstgebäude der Hubschrauberstaffel

15.07.2010, Magdeburg – 85

  • Ministerium für Inneres und Sport

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 085/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium des Innern -

Pressemitteilung Nr.: 085/10

 

 

 

Magdeburg, den 15. Juli 2010

 

 

 

 

 

Innenminister Holger Hövelmann beim

Spatenstich für neues Dienstgebäude der Hubschrauberstaffel

 

 

Innenminister Holger Hövelmann (SPD) hat heute den ersten Spatenstich für das

neue Dienstgebäude der Polizeihubschrauberstaffel auf dem Flugplatz Magdeburg vollzogen.

Der neue Gebäudekomplex, zu dem Dienst-,

Technik- und Funktionsräume, eine Werkstatt, ein Hangar sowie ein Vorfeld/Landeplatz

gehören, war notwendig geworden, weil die Bausubstanz der bisher genutzten und

über 70 Jahre alten Räumlichkeiten eine dauerhafte Weiternutzung nicht mehr ermöglichte.

 

 

In seiner Ansprache hob Hövelmann hervor,

dass sich durch den Neubau die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter der

Hubschrauberstaffel erheblich verbessern werden.

Innenminister Hövelmann: ¿Ich bin froh, dass der Baustart nun endlich erfolgt.

Denn mittlerweile hat der Verfall der nach jahrelangem Leerstand im Jahr 1992

provisorisch hergerichteten Unterkunft trotz mehrerer Sicherungsmaßnahmen

bedenkliche Spuren hinterlassen. Mit dem Neubau werden den Bediensteten nun

moderne und für den Dienstbetrieb funktional konzipierte Diensträume nach

neustem Standard zur Verfügung stehen.¿

 

Für die Entscheidung, den Flugplatz Magdeburg auch weiterhin als

Stationierungsort zu nutzen, waren laut Innenminister Holger Hövelmann die

enormen einsatztaktischen und flugtechnischen Vorteile Ausschlag gebend.

 

Hövelmann: ¿Insbesondere bei zeitkritischen polizeilichen Einsatzlagen wie

Geiselnahmen oder Raubüberfällen ist der schnellstmögliche Transport von

Einsatzkräften, beispielsweise der dem LKA zugehörigen Spezialeinheiten, von

enormer Bedeutung. Zeitverzüge, die durch eine größere räumliche Trennung der

Hubschrauberstaffel und den zu transportierenden Spezialkräften entstehen

würden, sind in Situationen bei denen es im Einzelfall um Menschenleben geht,

nicht hinnehmbar.¿

 

Ebenso wichtig und von den einsatztaktischen Voraussetzungen untrennbar sind

laut Hövelmann auch die flugtechnischen Kriterien am Stationierungsort. ¿Wir

finden auf dem Flugplatz hervorragende Bedingungen vor. So gibt es

beispielsweise keine Nachtflugeinschränkungen und auch Schlechtwetterlandungen

sind über das hier vorhandene Landeanflugsystem möglich. Auch das Vorhandensein

einer eigenen Tankmöglichkeit ist von bedeutendem Vorteil. Denn dadurch sind

keine zusätzlichen Flüge für Betankungen oder weiterer logistischer Aufwand zum

Transport von Treibstoff notwendig. Das spart Zeit und Kosten¿, so der

Innenminister.

 

In seiner Ansprache dankte Hövelmann auch den anwesenden Vertretern der Flugplatz

Magdeburg Betriebsgesellschaft mbH, die sich von Anfang an bei der Realisierung

des Projekts stark engagiert hatten und während der umfangreichen Planungsphasen

stets verlässliche Ansprechpartner für die Umsetzung polizeilicher Belange

waren. Der neue Gebäudekomplex wird im Eigentum der Flugplatz Magdeburg Betriebsgesellschaft

mbH, die zugleich auch Bauherr ist, stehen. Die Fertigstellung soll Anfang des

nächsten Jahres erfolgt sein, die Landespolizei wird das Objekt dann als Mieter

nutzen.

 

Sachsen-Anhalts Polizeihubschrauberstaffel,

die organisatorisch der Landesbereitschaftspolizei angegliedert ist, verfügt

über insgesamt drei Hubschrauber. Ihr gehören insgesamt 17 Bedienstete an, die

im vergangenen Jahr insgesamt 368 Einsätze bewältigten. In 141 Fällen wurde die

¿fliegenden Kollegen¿ zur Unterstützung bei Sofortfahndungslagen,

beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder flüchtigen

Straftätern, eingesetzt.

 

 

 

 

 

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Fax: (0391) 567-5520

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