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Aeikens anlässlich 20 Jahre
Landesbauernverband:
Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt gut aufgestellt

24.06.2010, Magdeburg – 115

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:

115/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 115/10

 

 

 

Magdeburg, den 24. Juni 2010

 

 

 

Aeikens anlässlich 20 Jahre

Landesbauernverband:

Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt gut aufgestellt

 

 

 

Bernburg. Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann

Onko Aeikens sieht Sachsen-Anhalts Landwirtschaft gut aufgestellt. Trotz

scharfer Einschnitte sei die Landwirtschaft der Wirtschaftssektor, der den gesellschaftlichen Umbruch nach der Wende mit am besten bewältigt habe, sagte Aeikens am

Donnerstag auf einer Festveranstaltung in Bernburg anlässlich des 20jährigen Bestehens des Landesbauernverbandes. Aeikens: ¿Wir haben heute eine

leistungsfähige, marktorientierte und umweltgerechte Landwirtschaft in den verschiedensten Rechts- und Organisationsformen.¿

 

Dies

sei aber kein Ruhekissen, so Aeikens weiter. Politik müsse durch die Gestaltung

der Rahmenbedingungen den Boden für eine weiterhin erfolgreiche Landwirtschaft

bereiten. Aeikens erinnerte in dem Zusammenhang an die Neugestaltung der europäischen Agrarpolitik nach Ablauf der derzeitigen Förderperiode 2013. Aeikens: ¿Die

Agrarpolitik darf nicht den Fehler machen, sich in nationalen Grenzen

einzuigeln. Der Agrarmarkt ist auf dem Weltmarkt angekommen, wir brauchen daher

eine Agrarpolitik, die auf europäischer Ebene angesiedelt ist.¿

 

Die

Landwirtschaft, so der Minister, sei und bleibe das Rückgrat des ländlichen Raums. Sie gebe rund 25.000 Menschen Arbeit in Sachsen-Anhalt und präge unser

Landschaftsbild. ¿Wenn wir über die Bedeutung der Landwirtschaft in

Sachsen-Anhalt sprechen, dürfen wir nicht vergessen, dass zwei Drittel der Sachsen-Anhalter im ländlichen Raum leben¿, so Aeikens.

 

Differenziert äußerte er

sich zum Thema erneuerbare Energien. Der Einstieg in diesen Bereich könnte schon

für viele Landwirte, die auf  verschiedene Standbeine  setzten, eine sinnvolle

Option sein. Er plädiere aber für Augenmaß: ¿Die vornehmste Aufgabe der Landwirtschaft ist die nahrungs- und Futtermittelerzeugung. Die Erzeugung von Energie kann

sinnvolle Ergänzung sein und auch nur da, wo sie passt.¿ Er sehe den Bau von Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen nicht als erstrebenswerte

Entwicklung an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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