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Haseloff zu Gesprächen mit
Amtskollegen in Moskau / der Minister:
"Vernetzte Chemielogistik in Mittel- und Osteuropa ist wichtiger
Standortfaktor im globalen Wettbewerb"

21.06.2010, Magdeburg – 112

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 112/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 112/10

 

 

 

Magdeburg, den 21. Juni 2010

 

 

 

Haseloff zu Gesprächen mit

Amtskollegen in Moskau / der Minister:

"Vernetzte Chemielogistik in Mittel- und Osteuropa ist wichtiger

Standortfaktor im globalen Wettbewerb"

 

 

 

 

Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff ist gestern

Abend nach Moskau geflogen, um heute mit dem Minister für Wirtschaft des

Moskauer Verwaltungsgebiets, Wjatscheslaw Borisowitsch Krymow, über eine engere

Vernetzung der Chemielogistik mit Russland zu sprechen. Darüber hinaus wird es

in dem Gespräch auch um die Vertiefung bestehender Kontakte, gemeinsame

Wirtschaftsprojekte sowie mögliche Ansiedlungen gehen. Es findet im Rahmen

eines Treffens von Vertretern des transnationalen Chemielogistikprojektes

¿ChemLog¿, der russischen Chemieindustrie und russischer Logistikunternehmen

sowie Vertretern der Europäischen Kommission statt. Auf dem Treffen sollen die

bisherigen Projektergebnisse vorgestellt und über die künftigen

Herausforderungen für die europäische Verkehrspolitik für Mittel- und Osteuropa

aus Sicht der chemischen Industrie gesprochen werden. Russland spielt in diesem

Zusammenhang eine herausragende Rolle.

 

 

 

Minister Haseloff erklärte dazu. ¿Wir müssen eine effiziente Chemielogistik als

wesentlichen Standortfaktor im globalen Wettbewerb ¿ vor allem mit Asien und

dem Nahen Osten ¿ begreifen und in unsere strategischen Zielsetzungen

einbinden. Bei der Entwicklung der Chemiestandorte in Mittel- und Osteuropa

streben wir deshalb in den kommenden Jahren und Jahrzehnten eine stärkere

Vernetzung an, wie sie in Westeuropa längst Realität ist.¿

 

 

 

Mit dem Chemielogistikprojekt ¿ChemLog¿ verfolgen

Regionalverwaltungen, Verbände der Chemischen Industrie und Wissenschaftseinrichtungen

aus Deutschland, Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakischen Republik,

Ungarn und Italien gemeinsam das Ziel, durch eine signifikante Verbesserung der

logistischen Rahmenbedingungen die Wettbewerbsfähigkeit der Chemieregionen in

Mittel- und Osteuropa zu stärken. Dieses von der Europäischen Kommission

geförderte dreijährige Kooperationsprojekt steht unter Leitung des

sachsen-anhaltischen Wirtschaftsministeriums.

 

 

 

 

 

 

 

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