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Verkehrsminister Daehre: Land
will Radewegenetz in Sachsen-Anhalt kontinuierlich ausbauen

15.06.2010, Magdeburg – 62

  • Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr

 

 

 

 

 

Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:

062/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landesentwicklung

und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 062/10

 

 

 

Magdeburg, den 15. Juni 2010

 

 

 

Verkehrsminister Daehre: Land

will Radewegenetz in Sachsen-Anhalt kontinuierlich ausbauen

 

 

 

Sachsen-Anhalt will sein

Radwegenetz in den nächsten Jahren weiter ausbauen und die vorhandenen Strecken

noch besser miteinander vernetzen. ¿Neben touristischen Effekten verfolgt diese

Strategie das Ziel, die Möglichkeiten der umweltfreundlichen Mobilität schrittweise

zu erweitern und damit in allen Regionen des Landes vergleichbare

Lebensbedingungen zu gewährleisten¿, sagte Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz

Daehre heute nach der Kabinettssitzung in Magdeburg, bei der er den neuen

Landesradverkehrsplan vorgestellt hatte.

 

 

 

Das mehr als 150 Seiten

umfassende Dokument analysiert den Ist-Zustand, formuliert Leitlinien für die

künftige Entwicklung und skizziert die zur Umsetzung notwendigen Etappen. Es

orientiert sich u.a. am Nationalen Radverkehrsplan. Daehre bezeichnete die

Förderung des Radverkehrs im Land als ressortübergreifende Gemeinschaftsaufgabe.

Unter Federführung des Verkehrsministeriums seien daran das Wirtschafts- sowie

das Agrarministerium beteiligt. ¿Es geht dabei um mehr Sicherheit für Radfahrer

im Straßenverkehr, aber ebenso um die Entwicklung des Radverkehrs als

relevanten Wirtschaftsfaktor und die bessere Verbindung zwischen Gemeinden in

ländlich geprägten Gebieten¿, nannte er drei wesentliche Aspekte. Im Gegensatz

zu anderen Bundesländern, deren Konzepte sich vor allem auf den Radtourismus

konzentrierten, verfolge Sachsen-Anhalt einen weitaus komplexeren Ansatz.

¿Dieser Radverkehrsplan ist auch ein Instrument, nachhaltig mit den Folgen des

demografischen Wandels umzugehen¿, sagte Daehre.

 

 

 

Nach Ansicht des Ministers

müssten dabei auch unkonventionelle Wege beschritten werden. So seien zum

Beispiel entwidmete Bahnstrecken gut geeignet, zu Radwegen umfunktioniert zu

werden. ¿Wir sollten uns da keinerlei Denkverbote auferlegen, das Praktische

mit dem Nützlichen kreativ zu verbinden¿, forderte Daehre.

 

 

 

 

 

 

 

Zu Ihrer Information:

 

 

 

Der Landesradverkehrsplan

für Sachsen-Anhalt orientiert sich an einem Planungshorizont, der bis 2017

reicht. Der voraussichtliche Bedarf an Finanzmitteln für diesen Zeitraum wird

für straßenbegleitende Radwege an Bundes- und Landesstraßen mit rund 90 Millionen

Euro beziffert, für überregionale und regionale Routen liegt er bei rund 38

Millionen Euro. Für die bessere Vernetzung sowie zusätzliche Bike+Ride-Anlagen

werden rund 1,6 Millionen Euro veranschlagt.

 

 

 

Das Land Sachsen-Anhalt

hat in den vergangenen sieben Jahren mehr als 45 Millionen Euro allein in den

Bau von Radwegen an Bundes- und Landesstraßen investiert. Inzwischen hat das

Radwegenetz entlang der Straßen eine Länge von ca. 1020 Kilometern. Hinzu

kommen ca. 5250 Kilometer vor allem touristisch genutzter sowie etwa 9200

Kilometer Radwege in ländlichen Regionen. Derzeit sind zwei Drittel der etwa

318 Bahnhöfe und Haltepunkte in Sachsen-Anhalt mit so genannten

Bike+Ride-Anlagen ausgestattet.

 

 

 

Besonders dicht ist das

Netz in den drei Oberzentren Halle (1,57 km/km²), Magdeburg (1,24 km/km²) und

Dessau (0,7 km/km²). In den Landkreisen liegt die Netzdichte im Schnitt bei gut

0,2 Kilometern pro Quadratkilometer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Ministerium für

Landesentwicklung und Verkehr

Pressestelle

Turmschanzenstraße 30

39114 Magdeburg

Tel: (0391) 567-7504

Fax: (0391) 567-7509

Mail:

presse@mlv.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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