Anerkennung als Luftkurort:
Minister Haseloff: "Großer Imagegewinn für die Gemeinde
Friedrichsbrunn?"
25.05.2010, Magdeburg – 90
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 090/10
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 090/10
Magdeburg, den 20. Mai 2010
Anerkennung als Luftkurort:
Minister Haseloff: "Großer Imagegewinn für die Gemeinde
Friedrichsbrunn¿"
¿Die jahrelangen Bemühungen der Gemeinde
Friedrichsbrunn um die Ortsentwicklung und die touristische Infrastruktur haben
sich gelohnt. Die Auszeichnung ,Luftkurort¿ ist ein großer Imagegewinn für die
Gemeinde und ihre Bürger. Sie ist ein Qualitätsmerkmal und wichtiges
Marketinginstrument mit entsprechender Außenwirkung. Gleichzeitig ist sie aber
auch eine Verpflichtung, weil es gilt, das Prädikat, das sich Friedrichsbrunn
zu Recht verdient hat, auch dauerhaft zu sichern. Das heißt, die Gemeinde darf
in ihren Entwicklungsbemühungen nicht nachlassen, um den hohen, bundesweit
einheitlichen Qualitätsansprüchen, die mit der Verleihung des Prädikats
verbunden sind, auch in Zukunft gerecht zu werden.¿
Das sagte heute Wirtschaftsminister Dr. Reiner
Haseloff, als er Ortsbürgermeister Jürgen Zehnpfund die Urkunde zur staatlichen
Anerkennung der Gemeinde Friedrichsbrunn (Landkreis Harz) als Luftkurort
überreichte. Damit ist die Gemeinde der 14. Luftkurort landesweit. Für die
Anerkennung, die auf eine Beschlussempfehlung des Landesfachausschusses für
Kur- und Erholungsorte des Landes Sachsen-Anhalt zurückgeht, waren folgende
Kriterien ausschlaggebend:
-
ein Klima, dessen besondere
Eignung für die therapeutische Anwendung wissenschaftlich anerkannt und bewährt
ist, sowie eine entsprechende Luftqualität und eine landschaftlich bevorzugte
Lage,
-
-Einrichtungen, die zur
therapeutischen Anwendung geeignet sind,
-
-leistungsfähige Betriebe des
Hotel- und Gaststättengewerbes,
-
-einen dem Kurbetrieb
entsprechenden Ortscharakter und
-
-Park- und Liegewiesen.
Der Gesundheitstourismus hat in Sachsen-Anhalt
einen hohen Stellenwert. Jede fünfte Übernachtung findet in einem Kurort statt.
Damit besitzt dieser Zweig des Tourismus eine nicht zu unterschätzende
wirtschaftliche Bedeutung. Von 1991 bis heute wurden Fördermittel in Höhe von
rund 200 Mio. Euro allein für die fünf traditionellen Heilbäder bewilligt und
damit Investitionen in Infrastruktur und Gewerbe von etwa 300 Mio. Euro
angestoßen. Damit wurden in den Kurorten 3.500 Arbeitsplätze geschaffen und
gesichert.
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