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Schwere räuberischer
Erpressung/Warnmeldung

22.05.2010, Magdeburg – 15

  • Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord

 

 

 

 

 

Polizeidirektion Nord - Pressemitteilung Nr.: 015/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Polizeidirektion Nord -

Pressemitteilung Nr.: 015/10

 

 

 

Magdeburg, den 22. Mai 2010

 

 

 

Schwere räuberischer

Erpressung/Warnmeldung

 

 

 

Am gestrigen Tage, gegen 22:30 Uhr wurde  ein 38-jähriger

Mann in der Berliner Chaussee in Magdeburg mit einer Pistole und einem

Elektroschockgerät bedroht und zur Herausgabe von mehreren tausend Euro Bargeld

genötigt.

 

Der Geschädigte hatte im Internet ein Inserat für einen

Pkw BMW 530 Diesel entdeckt und sich dafür interessiert. Daraufhin nahm er

telefonisch Kontakt zum vermeintlichen Verkäufer auf und vereinbarte mit diesem

ein Zusammentreffen in Magdeburg. Der Täter nahm den späteren Geschädigten in

der Nähe des Magdeburger Hauptbahnhofs in Empfang.

 

Der vermeintliche ¿Autoverkäufer" fuhr mit dem

Geschädigten in einem grauen PKW Skoda in Richtung Jerichower Land.

Zwischendurch machte der "Verkäufer" jedoch mehrere kurze Pausen, um

zu urinieren und zu rauchen.  Der "Verkäufer" fuhr im Weiteren in

eine kleine Ortschaft und gab an, dass seine Frau  mit dem BMW dorthin kommen

werde.

 

Da dem Geschädigten mittlerweile klar wurde, dass

irgendetwas nicht stimmt, forderte er den "Verkäufer" auf, ihn zurück

nach Magdeburg zu fahren.

 

Zurück in Magdeburg gab der "Verkäufer" dann an,

dass er nochmals urinieren müsse. Als er ausgestiegen war, bedrohte er

plötzlich den Geschädigten mit einer Pistole und einem Elektroschocker und

forderte ihn auf das Geld auf den Fahrersitz zu legen und auszusteigen. In 

Anbetracht dieser Situation und aus Angst vor weiteren Repressalien kam der

Geschädigte dieser Aufforderung nach und legte die für den Kauf des BMW

vereinbarte Bargeldkaufsumme auf den Fahrersitz und stieg aus. Der Täter stieg

wieder in den Pkw und entfernte sich vom Tatort.

 

Am 20.05.2010 gegen ca. 13:00 Uhr ereignete sich eine ähnliche

Straftat mit deutlichen Parallelen in  Schönebeck in der Gnadauer Straße. Auch

hier bedrohte der vermeintliche Autoverkäufer einen Kaufinteressenten mit einer

Pistole und einem Elektroschockgerät. Der 29-jährige Geschädigte konnte jedoch

einen unaufmerksamen Moment des Täters nutzen und mit seinem Geld flüchten.

 

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

 

                  - ca. 28 - 30 Jahre alt

 

                  - schlanke bis dürre

Gestalt                  

 

                  - ca. 178 cm groß

 

                  - kurze braune Haare

 

                  - sehr auffällige Narbe an der linken

Halsseite

 

                  - helle Jeanshose

 

                  - graues Kapuzenshirt

 

                  - graue Sportschuhe

 

                  - Raucher (Sorte: "Pall Mall")

 

Die am benutzten grauen Skoda des Täters angebrachten

Kennzeichen wurden vorab gestohlen.

 

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor dubios

anmutenden Autoverkäufen. Es ist nicht auszuschließen, dass der Täter erneut

versuchen wird eine ähnliche Straftat zu begehen.

 

Hinweise zu tatverdächtigen Personen bitte an die Polizei

in Magdeburg unter der Telefonnummer 0391-546 2196. (tk)

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord

Pressestelle

Sternstr. 12

39104 Magdeburg

Tel: +49 391 546 1422

Fax: +49 391 546 1822

Mail:

presse.pd-nord@polizei.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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Polizeiinspektion MagdeburgPressestelle

Sternstraße 12

39104 Magdeburg

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Fax: (0391) 546-1822

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presse.pi-md@polizei.sachsen-anhalt.de