Aeikens: Kooperativer Naturschutz
ist der beste Naturschutz
30.04.2010, Magdeburg – 76
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:
076/10
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 076/10
Magdeburg, den 28. April 2010
Aeikens: Kooperativer Naturschutz
ist der beste Naturschutz
Magdeburg .
Sachsen-anhaltische Landwirte beteiligen sich an einem Projekt zum Schutz der Feldlerche. ¿1000 Äcker für die Feldlerche¿ heißt die bundesweite Aktion, bei dem Landwirte so
genannte Feldlerchenfenster anlegen. Bei der Vorstellung eines solchen
Feldlerchenfensters am Mittwoch in Osterweddingen sagte Landwirtschafts- und
Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens, Naturschutz sei Sache der ganzen Gesellschaft. Gerade die Landwirtschaft habe hier eine besondere Bedeutung. ¿Deshalb begrüße ich außerordentlich, dass nun der erste Schritt in diesem Projekt
zurückgelegt ist. Ich bin überzeugt davon, wir werden in den kommenden Jahren überall im Land Lerchenfenster finden. Was dieses Projekt auch zeigt: Naturschutz
kann auch ohne bürokratische Regeln auskommen.¿ Aeikens lobte die
Zusammenarbeit von Naturschutzverband und Landwirten und wünschte sich eine
stärkere Verbreitung des Projektes.
Mit
der Initiative des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) und dem Deutschen
Bauernverband (DBV) sollen die Brutmöglichkeiten der in den letzten Jahren in
ihren Beständen stark zurückgegangenen Feldlerche in der offenen
Kulturlandschaft verbessert werden.
Die Landwirte
legen freiwillig auf ihren Getreideschlägen
bei der Herbstaussaat des Wintergetreides so genannte ¿Feldlerchenfenster¿ an.
Dazu werden die Sämaschinen kurz ausgesetzt, so dass Fenster in einer Größe von rund 20 Quadratmetern
entstehen. Zwei dieser Fenster pro Hektar sind ausreichend, um den Bruterfolg der Feldlerche deutlich zu erhöhen. In Sachsen-Anhalt wurden auf 55 Feldern rund 340 Feldlerchenfenster angelegt.
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