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Ministerpräsident Böhmer:
Ehrenamtliches
Engagement in jungen Jahren ist lebensprägend

28.04.2010, Magdeburg – 214

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 214/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 214/10

 

 

 

Magdeburg, den 28. April 2010

 

 

 

Ministerpräsident Böhmer:

Ehrenamtliches

Engagement in jungen Jahren ist lebensprägend

 

 

 

 

 

¿Erfolgreiche Engagementpolitik erfordert den engen

Schulterschluss von Politik und Ehrenamt. Die Förderung und Ausgestaltung des

Ehrenamtes ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie geht uns alle an.

Bürgerengagement zu fördern und einzufordern kann nicht nur in der Verantwortung

der Politik liegen. Durch eine Öffnung der Kindertagesstätten und Schulen,

durch eine Einbeziehung der Eltern und durch eine effektive Vernetzung der

Arbeit von Jugend- und Bildungsträgern kann der Bildungsauftrag Bürgerengagement

auch umfassend erfüllt und umgesetzt werden. Bürgerschaftliches Engagement ist

nichts Abstraktes. Zu einem Wert an sich wird es erst durch die praktische

Erfahrung, durch die Verknüpfung von Unterricht und Praxis und von

unterschiedlichen Lern- und Lebenswelten. Ehrenamtliches Engagement in jungen

Jahren ist lebensprägend.¿ Das sagte Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang

Böhmer heute in Magdeburg. Dort nahm er am Dialogforum ¿Bürgerschaftliches Engagement

in Sachsen-Anhalt. Bildung und Engagement ¿ Engagementförderung in Kindertagesstätten

und Schulen¿ teil.

 

Kultusminister

Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz wies auf die Bedeutung des Ehrenamtes für die

kulturelle Vielfalt in unserem Land hin: "Eine breite bürgerschaftliche

Unterstützung ist die Basis für den Erhalt unserer kulturellen Vielfalt. Viele

engagierte Bürgerinnen und Bürger haben sich in den vergangenen Jahren

unentgeltlich dafür eingesetzt, unser reiches kulturelles Erbe zu erhalten. So

sind zum Beispiel etliche Dorfkirchen dank enormer Rettungsaktionen Mittel- und

Treffpunkte in den kleinen Orten ringsum im Land geblieben. Da

wachsen und gedeihen kulturelle Wurzeln, das bindet die Leute an ihre alte -

oder auch ihre neue Heimat. Im Bildungsbereich möchte ich vor allem die

Mütter und Väter, Großeltern, aber auch Mitglieder

von Vereinen erwähnen, die ein attraktives Freizeitangebot für

die Kinder und Jugendlichen organisieren bzw. sich aktiv in der

Hausaufgabenhilfe engagieren."

 

Sozialminister Norbert Bischoff hob den Wert

ehrenamtlicher Arbeit für unsere Gesellschaft hervor: ¿Zu oft noch werden

soziale Angebote als selbstverständlich konsumiert, ohne anzuerkennen, dass sie

ohne bürgerschaftliches Engagement nicht in diesem Maße zustande kommen würden.

Ehrenamt ist von großer gesellschaftlicher Bedeutung. Das beginnt bereits in

der Kindertageseinrichtung. Kinder lernen, in dem sie beobachten und nachahmen.

So hoffe ich, dass sich von den vielen Jungen und Mädchen in unseren Kitas

später viele freiwillig engagieren werden, wenn sie sehen, wie Mutti und Vati

sich in der Elternvertretung einsetzen oder bei handwerklichen Arbeiten in der

Kita mithelfen. Menschen, die sich nach getaner Arbeit und trotz aller

Familien- und Privatverpflichtungen für die Gemeinschaft einsetzen, verdienen

größte Anerkennung.¿

 

 

 

Hintergrund

 

Zum diesjährigen Dialogforum liegen mehr als 170 Anmeldungen

vor, vornehmlich von Multiplikatoren aus den Bereichen Kindertagesstätten und

Schulen. Am Vormittag findet ein Round Table ¿ Gespräch unter anderem mit den

Ministern Prof. Olbertz und Bischoff statt. Am frühen Nachmittag soll in fünf

Arbeitsgruppen vor allem über Perspektiven ehrenamtlicher Arbeit und

Möglichkeiten, bürgerschaftliches Engagement in Kindertagesstätten und Schulen

stärker zu verankern, diskutiert werden. Veranstalter des Dialogforums ist das

Land Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft der

Freiwilligenagenturen Sachsen-Anhalt e.V. und weiteren Partnern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes

Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de