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Neues Selkewehr in Gatersleben in
Betrieb
Aeikens: Beitrag für Hochwasserschutz und Ökologie

19.04.2010, Magdeburg – 60

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:

060/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 060/10

 

 

 

Magdeburg, den 19. April 2010

 

 

 

Neues Selkewehr in Gatersleben in

Betrieb

Aeikens: Beitrag für Hochwasserschutz und Ökologie

 

 

 

 

 

Gatersleben. Das neue Wehr in Gatersleben (Landkreis Harz) ist

heute durch Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens in

Betrieb genommen worden. Aeikens hat dazu informiert, dass der Ersatzneubau des

Wehres eine der Maßnahmen zur Umsetzung des Hochwasseraktionsplanes an der

Selke ist. Aeikens: ¿Nach sechs Jahren Vorarbeit löst nun das neue Wehr das

alte und desolate ab. Durch das moderne Wehr mit seinen Steuermöglichkeiten für

den Mühlgraben wird der Hochwasserschutz deutlich verbessert. Mit einem

Fischpass wird zugleich die ökologische Durchgängigkeit des Gewässers

gesichert.¿ Weitere Vorhaben wie der Bau der Hochwasserhalterückbecken in

Straßberg und Meisdorf wurden planerisch auf den Weg gebracht. Darüber hinaus

soll die Selke in Gatersleben ausgebaut werden, so der Minister.

 

Aeikens

verwies auf die im Hochwasseraktionsplan Selke für den Bau der Hochwasserhalterückbecken aufgezeigten volkswirtschaftlichen Konsequenzen.

Allein beim Hochwasser im Jahr 1994 betrugen die erfassten Schäden ca. 53 Millionen

DM. Die tatsächlichen Schäden sind um mindestens ein Viertel höher zu

beziffern. Für den Fall, das keine Hochwasserrückhaltebecken errichtet werden

und stattdessen ein Gewässerausbau in allen betroffenen Ortslagen mit

teilweisem Abriss von Gebäuden erfolgen müssten, ist von Kosten in Höhe von 60

Millionen Euro auszugehen. Dagegen stehen Kosten für die geplanten Becken von

insgesamt ca. 22 Millionen Euro.

 

Er

versicherte, dass trotz des ehrgeizigen Zieles zur Verbesserung des

Hochwasserschutzes in der Region Belange das Naturschutzes, des Tourismus und

der Landnutzung berücksichtigt werden. Aeikens: ¿Die Abwägung zwischen diesen

Interessen kostet Zeit und Kraft. Sie sind jedoch für die Akzeptanz dieser

Maßnahmen unentbehrlich.¿ Deshalb begrüßte er den regen Austausch von Informationen

zwischen dem Talsperrenbetrieb, dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz und

Wasserwirtschaft (LHW) und den Kommunen der Region.

 

Die

Kosten für den Ersatzneubau des Wehres in Gatersleben betragen einschließlich

aller Vorarbeiten, Planungen und Baudurchführungen 1,5 Millionen Euro. Dazu

wurden Mittel des Bundes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe ¿Verbesserung der

Agrarstruktur und des Küstenschutzes" und des Landes verwendet. Träger der

Baumaßnahme ist der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW).

 

 

 

 

 

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