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2,2 Mio. Euro für Sanierung des
Altbergbaus in Schraplau
Minister Haseloff: "Bessere personelle Voraussetzungen und höhere
Haushaltsmittel"

19.04.2010, Magdeburg – 66

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 066/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 066/10

 

 

 

Magdeburg, den 16. April 2010

 

 

 

2,2 Mio. Euro für Sanierung des

Altbergbaus in Schraplau

Minister Haseloff: "Bessere personelle Voraussetzungen und höhere

Haushaltsmittel"

 

 

 

¿Das Land engagiert sich bei der Gefahrenabwehr und

Sanierung im Altbergbau immens. Wir haben bessere personelle Voraussetzungen

geschaffen und höhere Haushaltsmittel bereitgestellt.¿

 

 

 

Das hat heute Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr.

Reiner Haseloff in Schraplau unterstrichen. Dort überreichte er einen

Fördermittelbescheid in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro für die Sanierung des

untertägigen Altbergbaus in Schraplau. Mit den Geldern sollen die

Zechsteinkalktiefbaue am Kirchberg verfüllt und damit die Gefahren aus dem

Altbergbau dauerhaft beseitigt werden. Für eine erste Sanierungsmaßnahme am

Kirchberg waren seit 2007 bereits knapp 3,5 Millionen Euro aus Landes- und

EU-Mitteln geflossen, die zweite soll bis Ende 2011 abgeschlossen sein.

 

 

 

Haseloff nahm den Termin zum Anlass, um die

grundsätzliche Linie des Landes bei Maßnahmen im Altbergbau darzustellen. So

sei es trotz angespannter Haushaltslage gelungen, zusätzliche Gelder

für Maßnahmen im Altbergbau im Doppelhaushalt 2010/11 einzustellen. Das

Landesamt für Geologie und Bergwesen bekomme zwei Millionen Euro mehr für

technische Ausrüstungen, um die notwendige Kartierung gefährdeter Gebiete

voranzutreiben. Auch seien inzwischen fünf Neueinstellungen von dringend

benötigten Fachleuten in der  Landesbergverwaltung erfolgt.

 

 

 

Das Landesamt für Geologie und Bergwesen

habe inzwischen fast sämtliche bekannten Braunkohlentiefbaue erfasst und das

Gefährdungspotenzial zu etwa 70 Prozent nach den vorhandenen Unterlagen

bewertet. Die Erweiterung des EDV-gestützten Informationssystems auf den

ehemaligen Stein- und Kalisalzbergbau sowie Halden und Restlöcher sei

vorgesehen. Aktuell liefen die Untersuchungen zum Tagesbruch bei Bernburg. Dort

erfolgten u. a. geophysikalische Messungen und die Erkundung eines nahegelegenen

Wetterschachtes.

 

 

 

Haseloff informierte darüber, dass 

für Sanierungsmaßnahmen im Altbergbau in der EU-Förderperiode 2007 ¿ 2013

insgesamt 40,5 Millionen Euro an EU-Mitteln und Landesmitteln zur Verfügung

stünden. Aus diesen Mitteln sei auch Schraplau mit insgesamt rund 5,7 Millionen

Euro gefördert wurden. Als weitere Sanierungsprojekte nannte der Minister die

Verwahrung des Altkalischachtes Achenbach in Staßfurt, die Sicherung des Kupferschiefertiefbaus

in Hettstedt, den Wasserlösestollen in Strenznauendorf sowie die Wiederherstellung

des Goldbachs in Hecklingen.

 

 

 

Darüber hinaus werden vom Landesamt

für Geologie und Bergwesen Gefahrenabwehrmaßnahmen an Wasserlösestollen (u. a.

Walter-Hartmann-Stollen im Harz), an der Schachtabdeckung in der

Kalischachtanlage Buchberg, an den Kalischächten in Plömnitz und Peißen sowie

an der Doppelschachtanlage Leopoldshall in Staßfurt durchgeführt.

 

 

 

 

 

 

 

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