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Volksverhetzung - Polizei stellt
Täter

04.04.2010, Magdeburg – 137

  • Polizeirevier Magdeburg

 

 

 

 

 

Polizeirevier Magdeburg - Pressemitteilung Nr.: 137/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Polizeirevier Magdeburg -

Pressemitteilung Nr.: 137/10

 

 

 

Magdeburg, den 4. April 2010

 

 

 

Volksverhetzung - Polizei stellt

Täter

 

 

 

Gegen

19:00 Uhr am gestrigen Samstag kam es im Bereich des Breiten Weges zu einer

Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

 

 

 

Zunächst

bestiegen zwei junge Männer im Alter von 17 und 19 Jahren (Geschädigte, beide

deutsche Staatsangehörige) eine Straßenbahn der Linie 10 am Hasselbachplatz.

Mit ihnen stiegen drei Männer im Alter von 25, 31 und 33 Jahren (Tatverdächtige,

Magdeburger) die gleiche Bahn. Die Personen fuhren bis zur Haltstelle ¿Allee

Center¿. Bereits in der Bahn kam es zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen

den Personen.

 

 

 

Beim

Aussteigen provozierte der 31-jährige Tatverdächtige dann die Geschädigten.

Dabei äußerte der 31-Jährige auch massive, volksverhetzende Beleidigungen,

insbesondere mit Bezug auf die dunkle Hautfarbe des 17-Jährigen. Plötzlich

schlug der 31-Jährige den 17-Jährigen mit seiner Faust in dessen Gesicht. Als

der 19-Jährige dem 17-Jährigen zu Hilfe kam, wurde auch er durch den

31-Jährigen geschlagen.

 

 

 

Zeugen

informierten parallel zu den Auseinandersetzungen die Polizei, der es auf Grund

sofortiger und koordinierter Fahndungsmaßnahmen im Tatortnahbereich gelang, die

Angreifer zu stellen, wobei der 31- sowie der 25-Jährige (beide stark

alkoholisiert) zunächst vorläufig festgenommen wurden. Der 33-Jährige aus der

Gruppe der Angreifer musste wegen des Verdachts einer Alkoholvergiftung zur

medizinischen Versorgung stationär im Universitätsklinikum aufgenommen werden

(3,23 Promille). Die beiden Geschädigten wurden bei den Angriffen leicht

verletzt.

 

 

 

Im

Zuge der noch am gestrigen Abend eingeleiteten Ermittlungen des polizeilichen

Staatsschutzes konnte ein dringender Tatverdacht gegen den 25-Jährigen nicht

begründet werden. Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurden die

beiden vorläufig Festgenommenen in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft

wieder entlassen. Der 31-Jährige muss sich jetzt wegen Volksverhetzung, Körperverletzung,

Beleidigung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. (bro.)

 

 

 

 

 

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