Landesinitiative
"Sachsen-Anhalt im 18. Jahrhundert"
Staatssekretär Schubert bei Eröffnung des Themenjahres
"Menschenbilder" in Dessau
26.03.2010, Magdeburg – 49
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 049/10
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 049/10
Magdeburg, den 26. März 2010
Landesinitiative
"Sachsen-Anhalt im 18. Jahrhundert"
Staatssekretär Schubert bei Eröffnung des Themenjahres
"Menschenbilder" in Dessau
¿Der im 18. Jahrhundert formulierte Anspruch ,Die Würde
des Menschen ist unantastbar¿ ist bis heute noch nicht überall auf der Welt verwirklicht.
Deshalb ist das Thema ,Menschenbilder¿, das die Landesinitiative
,Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert¿ zum Themenjahr 2010 gewählt hat, noch
genauso aktuell wie vor 300 Jahren. Auch der Untertitel ,Von Gleichheit und
Individualität, von Freiheit und Begrenzung¿ wirft eine hochphilosophische und
-politische Frage auf, über die zu allen Zeiten und bis in die heute Zeit
hinein heftig gestritten wird.¿ Das sagte heute Staatssekretär Detlef Schubert
bei der Eröffnung des Themenjahres der Landesinitiative im ¿Palais Dietrich¿ in
Dessau.
¿Sachsen-Anhalt und das 18.
Jahrhundert¿ ist eine Initiative des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt e.V. und
des Gleimhauses Halberstadt, die vom Kultusministerium des Landes
Sachsen-Anhalt gefördert wird. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des
Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Wolfgang Böhmer. Seit
2003 wählen die Partner in jedem Jahr ein Thema. Das diesjährige Thema ¿Menschenbilder¿
beschäftigt sich mit der Darstellung des menschlichen Wesens in Sachsen-Anhalt.
Die Partner der Landesinitiative, zahlreiche
Museen, Sammlungen und Bibliotheken, bieten dazu vielfältige Veranstaltungen
und Ausstellungen an. Eine der zentralen Ausstellungen wird die umfangreiche Retrospektive
des Porträtmalers Christoph Friedrich Reinhold Lisiewsky
im Schloss Mosigkau sein, vorbereitet durch die Kulturstiftung DessauWörlitz in
Kooperation mit dem Staatlichen Museum Schwerin. Das Gleimhaus, sowieso ein Ort
des Porträts, liefert u. a. eine Ausstellung über Porträtkunst und
Porträtkultur in der Aufklärung, die Franckesche Stiftungen reflektieren die
Menschenbild-Debatte vor dem Hintergrund der Baugeschichte. Und in zahlreichen
Veranstaltungen wird nicht nur dem Menschenbild in der Kunst, sondern auch dem
in Alltag, Politik und Gesellschaft nachgegangen.
Weitere Informationen finden Sie unter der
Internetadresse: www.mv-sachsen-anhalt.de.
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