Altarm renaturiert und Wehr der
Helme bei Roßla saniert
Aeikens: Gewässerzustand und Hochwasserschutz verbessert
24.03.2010, Magdeburg – 53
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:
053/10
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 053/10
Magdeburg, den 24. März 2010
Altarm renaturiert und Wehr der
Helme bei Roßla saniert
Aeikens: Gewässerzustand und Hochwasserschutz verbessert
Kelbra. Das Helmewehr in Roßla (Landkreis
Mansfeld-Südharz) ist nach seiner Sanierung heute wieder in Betrieb genommen
worden. Auch der
Helmealtarm am Hornissenberg in der Nähe der Ortslagen Kelbra und Roßla ist renaturiert worden und konnte wieder mit der
Helme verbunden werden. Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko
Aeikens hat heute in Roßla diese Maßnahmen als wichtigen Beitrag des Landes zur Umsetzung der EU-
Wasserrahmenrichtlinie bezeichnet. Aeikens: ¿Die Durchgängigkeit des Gewässers
Helme ist wieder erreicht.¿ Er sagte,
dass die
Renaturierung und Anbindung des Altarms mit der Sanierung des Helmewehrs
sinnvoll zu verbinden war. Damit kann der Gewässerzustand und der
Hochwasserschutz der Helme verbessert werden.
Aeikens informierte, dass die Anbindung des 1,5 Kilometer
langen Gewässerabschnittes des Helmealtarmes die Voraussetzung dafür ist, dass
die die auf ca. einem Kilometer ausgebaute Helme und das Helmewehr umgangen
werden kann. Über den nun angebundenen
Altarm wird zukünftig der Fischaufstieg am Wehr vorbei erfolgen. Mit der
Fertigstellung der Wehrsanierung Roßla und der ober- und unterseitigen
Anbindung des Altarms an die Helme wird die Gesamtfunktionalität dieses Systems
hergestellt. Die Kosten für die Baumaßnahmen betrugen ca. 1,45 Millionen Euro,
so Aeikens.
Die Helme ist ein Gewässer 1. Ordnung
und wird vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) unterhalten. Das Fließgewässerprogramm Sachsen-Anhalt sieht die Anbindung der Altarme der
Helme vor. 2003 waren dazu die Helmewehre in Oberröblingen, Klosterrohrbach und
Hohlstedt bereits saniert und mit Fischaufstiegsanlagen versehen worden.
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