Innenstaatssekretär Erben bei
Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Granschütz
12.03.2010, Magdeburg – 30
- Ministerium für Inneres und Sport
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 030/10
Ministerium des Innern -
Pressemitteilung Nr.: 030/10
Magdeburg, den 12. März 2010
Innenstaatssekretär Erben bei
Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Granschütz
Innenstaatssekretär
Rüdiger Erben hat am heutigen Tag an der Jahreshauptversammlung der
Ortsfeuerwehr Granschütz der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Hohenmölsen
teilgenommen. In seinem Grußwort dankte er den anwesenden Kameraden für die
geleistete Einsatzbereitschaft und hob die wichtige Bedeutung dieses Ehrenamtes
hervor.
Erben: ¿Die Granschützer können sich in Notfällen auf die schnelle und
kompetente Hilfe ihrer Feuerwehr verlassen. Jeder weiß, Sie sind da, wenn Sie
gebraucht werden, und das gibt Sicherheit. Und Sicherheit bedeutet auch
Lebensqualität.¿
In diesem Zusammenhang betonte der Innenstaatssekretär, dass es keinesfalls
selbstverständlich ist, seine Freizeit für Ausbildung und Einsätze zu opfern,
und das meist zu Tageszeiten, an denen andere bereits ihren wohlverdienten
Feierabend zu Hause gemütlich ausklingen lassen.
Erfreut äußerte sich Erben auch über den Umstand, dass die Granschützer
Kameraden seit Jahren erfolgreiche Jugendarbeit leisten. Zwei Mädchen und 13
Jungen als Mitglieder der Jugendfeuerwehr seien eine beachtliche Größe, er
mahnte aber zugleich, sich auf diesen Erfolgen nicht auszuruhen.
Der Innenstaatssekretär: ¿Aufgrund der demografischen Entwicklung und
angesichts der Möglichkeiten, mit Spielkonsolen und unzähligen Fernsehsendern
die Zeit totzuschlagen, wird es nicht leichter, Nachwuchs für unsere
Feuerwehren zu gewinnen.¿ Seinen Blick richtete er dabei auf die vom Land
geschaffene Möglichkeit, Kinderfeuerwehren einzurichten. ¿Die Kinder von heute
sind die Kameraden von morgen, und es muss so früh wie möglich damit begonnen
werden, sie für die Arbeit der Feuerwehren zu begeistern¿, so Erben weiter.
Dass die Feuerwehren sich auch künftig auf die tatkräftige Unterstützung des
Landes verlassen dürfte, machte der Innenstaatssekretär am Beispiel der
Mittelvergabe aus dem Konjunkturpaket fest. So stellte das Land im vergangenen
Jahr dem Burgenlandkreis 516.250 Euro für die Beschaffung eines
Hilfeleistungslöschfahrzeugs sowie eines Wechselladerfahrzeugs mit
Abrollbehälter zu Verfügung. Zudem erinnerte der Erben an die Bereitstellung
der Mittel zur Einführung der digitalen Alarmierung und des Digitalfunks für
die Feuerwehren.
Erben: ¿Zwar gehört der Burgenlandkreis zu den topografisch schwierigeren
Landkreisen, um das digitale Funknetz aufzubauen, aber auch hier soll
übernächstes Jahr das Netz in Betrieb genommen werden. Das Land wird bis dahin
alle Feuerwehren mit digitalen Hand- und Fahrzeugfunkgeräten ausgestattet
haben, und das als derzeit einziges Bundesland kostenlos.¿
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