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Polizeistellte Tatverdächtigen

03.03.2010, Haldensleben – 30

  • Polizeirevier Börde

 

 

 

 

 

PRev Börde - Pressemitteilung Nr.: 030/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PRev Börde - Pressemitteilung Nr.:

030/10

 

 

 

Haldensleben, den 3. März 2010

 

 

 

Polizeistellte Tatverdächtigen

 

Aufmerksamer Zeuge informierte Polizei- Tatverdächtiger

gestellt

01.03.2010 gegen 16.50 Uhr, 39326, Wolmirstedt, Str. der Deutschen Einheit

Ein achtsamer Zeuge teilte der Polizei mit, dass ein "Vertreter"

erschien und

beabsichtigt in seiner Wohnung Telefonrechnungen zu überprüfen. Der

Wohnungsinhaber erbat eine Legitimation. Der ¿Prüfer¿ zeigte eine Visitenkarte,

 

händigte diese jedoch nicht aus und verließ darauf den Wohnortbereich. Die

Einsatzbeamten veranlassten eine Tatortnahbereichsfahndung. Kurz darauf wurde

bekannt, dass sich der ¿Vertreter¿ nunmehr in der Nähe des Wendehammers

aufhalten soll. Beim Erblicken der Polizeibeamten flüchtete der Tatverdächtige.

Zwei

Polizisten folgten der männlichen Person, holten ihn ein und stellten den

Flüchtenden. Bei den Ermittlungen wurden zwei weitere männliche Personen

bekannt. Ein 25- Jähriger war von der Staatsanwaltschaft zur Aufenthaltsermittlung

 

ausgeschrieben.  Der 21- jährige Tatverdächtige wurde polizeilich festgenommen.

 

Alle Personen wohnen in Leipzig wurden polizeilich vernommen. Der 21-jährige

Tatverdächtige wurde nach der Vernehmung und nach Rücksprache mit der

zuständigen Staatsanwaltschaft aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Die

Ermittlungen in der Sache dauern derzeit an.

 

Knochenreste gefunden

01.03.2010 gegen 17.35 Uhr, 39365 Seehausen, Quedge

Ein Zeuge teilte der Polizei einen Fund von Kiefernknochen nahe einer Sandgrube

 

mit. Nach Auffassung des Zeugen handelt es sich hier möglicherweise um

Knochen/Kiefer, die nicht einem Tierkadaver entsprechen. Die Beamten eilten

umgehend zum Fundort, forderten einen Kriminalbeamten an und ermittelten in der

 

Sache. Der Kriminalist sichtete den Ort, fotografierte die Knochenreste und gab

nach

der Auswertung vorliegender Beweise bekannt, dass es sich bei den aufgefundenen

 

Knochenresten um Tierknochen (möglicherweise verendetes Rehwild) handelt. Eine

Straftat schließt die Polizei aus.

 

Verdacht der Unfallflucht

01.03.2010 gegen 09.35 Uhr, 39171Osterweddingen, Dodendorfer Str

Ein Fahrzeugführer eines Pkw Saab parkte das Fahrzeug auf einer

gekennzeichneten Parkfläche. Gegen 11.15 Uhr wurden Schäden an der hinteren

Beifahrertür festgestellt. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein dunkler

bzw.

schwarzfarbener Pkw (weiteres derzeit nicht bekannt) gegen den Saab gefahren

sein. Anzeige wegen Verdacht der Unfallflucht aufgenommen.

 

Unbekannte stahlen Portemonnaie aus fahrbaren Gehilfe

01.03.2010 gegen 16 Uhr, 39365 Eilsleben, Wilhelmstr

Bei der Polizei wurde bekannt, dass Unbekannte einer 88- Jährigen ein

Portemonnaie entwendeten. Am Ereignisort ermittelten die Beamten, dass zwei

weibliche Personen der Frau das Portemonnaie aus einem Lederbeutel, der im

Rollator lag,  entwendeten. Die beiden Tatverdächtigen gingen dreist vor. Als

die 88-

Jährige im NP- Markt sich in Nähe des Kassenbereiches befand, kamen die Frauen

(nach dem äußeren Anschein Nichtdeutsche mit dunklem Teint und schwarzen

Haaren ¿ weiteres bislang nicht bekannt) auf die Dame zu, stellten einen Beutel

auf

die Gehilfe, durchwühlten beide Taschen und flüchteten anschließend in

unbekannte

Richtung.

 

Radfahrer stürzte

02.03.2010 gegen 10.25 Uhr, 39326 Groß Ammensleben

Unmittelbar in Nähe des Bahnübergang Groß Ammensleben stürzte ein

alkoholisierter 69- jähriger Mann mit seinem Rad. Der angeforderte Notarzt

versuchte

den bewusstlosen Mann zu reanimieren, der 69-Jährige starb noch am Ereignisort.

 

 

Fleischerei durchstöbert

01./02.03.2010, 39326 Rogätz, Gewerbestr

Unbekannte drangen unter Anwendung von Gewalt in eine Fleischerei ein und

durchstöberten ein Büroraum. Anzeige aufgenommen, die Ermittlungen in der Sache

 

dauern gegenwärtig an.

 

Unbekannte drangen in Wohnungen ein

01.03.2010, 39179 Barleben, Rothenseer Str

Unbekannte drangen unter Anwendung von Gewalt, vermutlich in dem Tatzeitraum

von 15 bis 22 Uhr, in die Wohnung ein, durchstöberten mehrere Schränke und

entwendeten Schmuck, einen Computer (DeLL) sowie eine Zinnschüssel. Ein

Kriminalbeamter untersuchte den Tatort nach Spuren und sicherte aufgefundene

Beweise.

 

01.03.2010, 39326, Wolmirstedt, Genossenschaftsweg

Unbekannte drangen unter Anwendung von Gewalt, vermutlich in dem Tatzeitraum

von 14  bis 19.10 Uhr in das Wohnhaus ein, durchstöberten sämtliche

Räumlichkeiten, Schränke und entwendeten Schmuckutensilien.

 

Brandereignis

01.03.2010 gegen 15.15 Uhr, 39340 Haldensleben, Dammühlenweg

Ein Zeuge teilte der Polizei mit, dass auf dem Gelände des ehemaligen

Kaufhauses

"Berlin" Rauchwolken aufsteigen. In dem leerstehenden Gebäude wurde

brennendes

Material wie alte Dachteile mit Pappe festgestellt. Die Freiwillige Feuerwehr

löschte

den Brand mit sechs Kameraden. Anzeige aufgenommen.

 

Nachmeldung:

Wie bereits mitgeteilt wurde am 26.02.2010 gegen 11.05 Uhr in 39387

Oschersleben, Magdeburger Str. in den Räumlichkeiten der "Deutschen

Angestelltenakademie" ein 19- Jähriger durch Messerstich erheblich

verletzt.

Als Tatverdächtiger konnte ein 21- Jähriger aus Altenweddingen ermittelt

werden.

Nach Abschluss der Ermittlungen stellte die zuständige Staatsanwaltschaft

Haftantrag beim Amtsgericht Oschersleben. Der Richter folgte dem Antrag und

erließ 

Haftbefehl. Die Haft wurde unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Zeugen sowie der spätere Beschuldigte und der Geschädigte hielten sich als

Teilnehmer einer Bildungsveranstaltung in den Räumlichkeiten der Deutschen

Angestelltenakademie auf. Während einer Pause kam es zunächst zu einem

verbalen Wortgefecht. Im angrenzenden Flurbereich stach der 21- Jährige

plötzlich

mit einem Butterflymesser auf sein Gegenüber ein. Der 19-jährige Verletzte

musste

mit einer stark  blutenden Bauchwunde in das Krankenhaus in Neindorf gebracht

werden und wurde hier sofort notoperiert. Aufgrund der Verletzung bestand

Lebensgefahr für den 19- Jährigen. Die Beamten befragten zahlreiche Zeugen,

durchsuchten den Beschuldigten, stellten Kleidungsstücke sicher, suchten den

Nahbereich des Tatortes nach Beweisen ab und forderten einen Rechtsmediziner

an. 

 

 

 

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