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Biomasse soll als Chemierohstoff
entwickelt werden
Aeikens: Entwicklung des Clusters sowie des CBP wird unterstützt

26.02.2010, Magdeburg – 31

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:

031/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 031/10

 

 

 

Magdeburg, den 26. Februar 2010

 

 

 

Biomasse soll als Chemierohstoff

entwickelt werden

Aeikens: Entwicklung des Clusters sowie des CBP wird unterstützt

 

 

 

Leuna. Die chemische Industrie will zukünftig Biomasse

als Chemierohstoff nutzen. Um diese Entwicklung voranzutreiben, soll deshalb am

Chemiestandort in Leuna (Saalekreis) ein Chemisch-Biotechnologisches Prozesszentrum

(CBP) der Fraunhofer-Gesellschaft entstehen. Dort sollen dann Verfahren

entwickelt werden, mit denen aus Biomasse Rohstoffe für die chemische Industrie

hergestellt werden können. Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko

Aeikens hat das Vorhaben heute in Leuna begrüßt. Auf einer Beratung des Clusters

Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland hat er seine Unterstützung bei

der Lösung der künftigen Rohstoffversorgung zugesagt. Aeikens: ¿Auch für die

Produktion chemischer Grundstoffe ist Biomasse eine Alternative zu Erdöl und

Erdgas.¿ Wenn diese Entwicklung in Mitteldeutschland vorangetrieben wird, ist

das auch ein Imagegewinn für diese Region und Sachsen-Anhalt. Die Nutzung

biogener Rohstoffe zur Erzeugung von Grundstoffen für die chemische Industrie

wird zur Sicherung der Rohstoffversorgung in Europa beitragen, so der Minister.

 

 

Ziel

ist es, eine langfristige Versorgung für industrielle biotechnologische

Großanlagen mit dem Zugang zu den benötigten nachwachsen de Rohstoffen in der erforderlichen Quantität und Qualität zu schaffen und zu sichern. Dies eröffnet weitere

Chancen für die Landwirtschaft in der mitteldeutschen Region, sagte Andreas

Hiltermann, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH.

 

Der

Sprecher des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland Dr. Christoph

Mühlhaus sieht die Notwendigkeit einer länderübergreifenden Zusammenarbeit bei der kontinuierlichen Fortschreibung der Biomassepotenzialerfassungen unter Berücksichtigung der stoffwirtschaftlichen und der Kaskadennutzung. Aeikens sagte, dass sich der Bedarf an Biomasse nicht allein aus Rest- und Abfallstoffen decken lassen wird. Deshalb sind

die Potentiale auch im Hinblick auf die konkurrierenden Nutzungen von Biomasse

zu prüfen. Die Erarbeitung der Biomassepotentialstudie des Landes hat gezeigt, dass bei großen Stoffströmen an Biomasse für ein solches Vorhaben länderübergreifend zusammen gearbeitet werden muss. Deshalb sollen auch die Länder Brandenburg, Sachsen und Thüringen in einem mitteldeutschen Ansatz in diesen Prozess

einbezogen werden.

 

Das

Konzept für das von Bund und Land Sachsen-Anhalt geförderten Chemisch-Biotechnologischen

Prozesszentrums (CBP) wird unter Federführung der Fraunhofer-Gesellschaft und

der InfraLeuna GmbH entwickelt und realisiert. Durch das Cluster Chemie/Kunststoffe

Mitteldeutschland soll eine enge Verzahnung mit der chemischen Industrie

sicher gestellt werden. Diesem Netzwerk gehören bereits eine Vielzahl an

Unternehmen und Forschungseinrichtungen an. Parallel zum Aufbau des CBP

entwickelt das Cluster gegenwärtig einen Masterplan unter dem Titel Mitteldeutschland:

Biomasse als Chemierohstoff .

 

Weitere Informationen unter www.cluster-chemie-kunststoffe.de

 

 

 

Impressum:

 

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Fax: (0391) 567-1964

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