Menu
menu

Aeikens: Das Dorf hat Zukunft

26.02.2010, Magdeburg – 34

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:

034/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 034/10

 

 

 

Magdeburg, den 25. Februar 2010

 

 

 

Aeikens: Das Dorf hat Zukunft

 

 

 

Stendal.

Landwirtschaftsminister Dr.

Hermann Onko Aeikens warnt angesichts der schwierigen demographischen Situation

in Sachsen-Anhalt vor Panikmache hinsichtlich der Entwicklung des ländlichen Raums. ¿Das Dorf hat Zukunft¿, sagte er heute auf einer Veranstaltung der

Frauenunion zum  ländlichen Raum in Stendal.

 

Reiner

Klingholz, Direktor des Berlin-Institutes für Bevölkerung und Entwicklung,

Klingholz wurde am Donnerstag in einem Zeitungsbeitrag zitiert, es  sei

¿politischer Blödsinn¿, sich um jedes kleine Dorf in der Fläche kümmern zu

wollen. Aeikens: ¿Sich kümmern ist kein Blödsinn. Es ist die Aufgabe von

Politik, sich um alle Menschen im Land zu kümmern. Projekte zum Nahverkehr wie der Rufbus, der Ausbau der Breitbandversorgung oder der Einsatz von mobilen Krankenschwestern

zeigen, dass das Dorf in Sachsen-Anhalt nicht abgeschrieben wird.¿ Aeikens

weiter: ¿Es drängt sich der Eindruck auf, hier hat einer den ländlichen Raum

bereits abgeschrieben.¿

 

Natürlich

könne man die Abwanderung im ländlichen Raum nicht ignorieren, so Aeikens.

¿Aber darauf müssen wir mit intelligenten Konzepten antworten und überlegen,

wie der ländliche Raum, in dem die große Mehrheit der Sachsen-Anhalter wohnt,

aufgewertet werden kann.¿ Natürlich stehe auch die Förderpolitik ständig auf dem Prüfstand. ¿Es stellt sich schon die Frage, wie sinnvoll es ist, Einzelvorhaben zu fördern. Besser ist, das Geld in übergreifende Projekte zu stecken. Aber es geht doch prinzipiell

nicht darum, Geld aus dem ländlichen Raum abzuziehen, sondern es so

einzusetzen, dass es maximalen Effekt bringt.¿ Die unterschiedlichen Regionen

im Land brauchten die Chance einer eigenständigen Entwicklung. Darauf setze das

Land mit seinem Ansatz, die regionalen Akteure zu stärken.

 

Zur

Zeit würden die Leitlinien für die Entwicklung des ländlichen Raums durch die

2005 von der Landesregierung gegründete ¿Allianz für den ländlichen Raum¿

überarbeitet. Aeikens: ¿Ich bin sicher, den Beteiligten wird mehr einfallen als

einfach nur Fördermittel zu streichen.¿ Das zeige sich schon angesichts des

hervorragenden Engagements in den 23 Leadergruppen des Landes.

 

Hintergrund zu Leader: Leader ist

eine aus den EU-Strukturfonds finanzierten Initiative, die den Akteuren im

ländlichen Raum dabei helfen soll, das langfristige Potenzial ihres Gebiets zu

entwickeln. Es fördert die Durchführung integrierter, qualitativ hochstehender und origineller Strategien für eine nachhaltige Entwicklung und legt den Schwerpunkt auf

Partnerschaften und Netzwerke für den Austausch von Erfahrungen.

 

 

 

Impressum:

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt

Pressestelle

Olvenstedter Straße 4

39108 Magdeburg

Tel: (0391) 567-1950

Fax: (0391) 567-1964

Mail: pr@mlu.lsa-net.de

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energiedes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleLeipziger Str. 5839112 MagdeburgTel: (0391) 567-1950Fax: (0391) 567-1964Mail: pr@mule.sachsen-anhalt.de