Emissionsrechtehandel der
Europäischen Union: Sachsen-Anhalt für wettbewerbs-freundlichen
Zertifikathandel
12.02.2010, Magdeburg – 26
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 026/10
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 026/10
Magdeburg, den 12. Februar 2010
Emissionsrechtehandel der
Europäischen Union: Sachsen-Anhalt für wettbewerbs-freundlichen
Zertifikathandel
Ab dem Jahr 2013 wird es europaweit eine neue Phase
des Handels mit Emissionsrechten geben, so wie vom Europäischen Parlament und
vom Europäischen Rat im vergangenen Jahr beschlossen. Die elf Mitglieder der
¿Allianz der wirtschaftsstarken Regionen Europas mit einem hohen Anteil an
energieintensiven Industriebetrieben¿, darunter Sachsen-Anhalt, haben sich
jetzt in einem Positionspapier gegenüber der Europäischen Kommission positioniert.
¿Der Amtsantritt der neuen Europäischen Kommission
ist ein günstiger Zeitpunkt, um unsere Forderungen und Vorstellungen
hinsichtlich eines wettbewerbsfreundlichen Zertifikathandels gegenüber der EU
zu vertreten. Sachsen-Anhalt bekennt sich eindeutig zu Maßnahmen, die den
Klimawandel verhindern und unterstützt deshalb Investitionen in
umweltfreundliche Technologien. Für unser Land, mit einem hohen Anteil
energieintensiver Betriebe in Chemie, Glas- und Zementindustrie sowie in der
Rohstoffgewinnung, darf es jedoch zu keiner Standortgefährdung und damit zu einem
Abbau von Arbeitsplätzen kommen¿, so Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff.
Außer Sachsen-Anhalt gehören der Allianz der
Freistaat Bayern, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordhrein-Westfalen, das
Saarland, Oberösterreich, die Steiermark, Noord-Holland und Limburg an.
Gefordert werden unter anderem eine möglichst kostenfreie Zuteilung der
CO2-Zertifikate und eine Kompensation bei den Strompreisen. Die Deklaration
soll an alle Kommissare der Europäischen Kommission sowie an den Umwelt- und
den Wirtschaftsauschuss des EU-Parlaments übersandt werden.
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