Norwegisches Solarunternehmen
kommt nach Halle
Wirtschaftsminister Dr. Haseloff und Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados begrüßen
erste Ansiedlung im neuen Industriegebiet Halle-Saalekreis an der A 14
12.02.2010, Magdeburg – 23
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 023/10
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 023/10
Magdeburg, den 9. Februar 2010
Norwegisches Solarunternehmen
kommt nach Halle
Wirtschaftsminister Dr. Haseloff und Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados begrüßen
erste Ansiedlung im neuen Industriegebiet Halle-Saalekreis an der A 14
Sachsen-Anhalt und Halle punkten erneut im
internationalen Standortwettbewerb: Das norwegische Unternehmen ITS INNOTECH
SOLAR siedelt sich in der Saalestadt an. Am heutigen Dienstag hat das
Unternehmen ein Grundstück im Industriegebiet Halle-Saalekreis an der A14
gekauft.
Das Unternehmen plant, dort eine Fabrik zur
Erneuerung und Aufbereitung von leistungsschwachen und fehlerhaften Solarzellen
zu bauen. In einer für 2010 vorgesehenen ersten Phase sollen zunächst ca. 40
Mio. ¿ investiert und rund 80 Arbeitsplätze geschaffen werden. Mittelfristig
sind bis zu 160 zukunftsfähige Arbeitsplätze geplant.
Wirtschaftsminister Dr. Haseloff begrüßt diese
inzwischen sechste norwegische Investition in Sachsen-Anhalt nachdrücklich:
¿Ich freue mich nicht nur über diese für Halle wichtige Investition. Ich freue
mich auch, dass sich unsere Strategie, an exponierten Standorten die Planung
und Erschließung großflächiger Industriegebiete voranzutreiben, als richtig
erweist. Das rund 300 Hektar große Industriegebiet an der A 14 zeichnet sich
durch seine hervorragende Anbindung an das zentrale Autobahnnetz sowie durch
seine Nähe zum Flughafen Leipzig/Halle und das Stadtzentrum Halle aus. Er ist
ein Premiumstandort für Sachsen-Anhalt. Unter 30 Standorten weltweit und auch
im Wettbewerb mit zwei anderen Bundesländern hat sich genau diese Fläche als
die Beste erwiesen. Das spricht für sich.¿
Der jetzt erzielte Erfolg zeige, wie wichtig ein
vorausschauendes Flächenmanagement für Industrieansiedlungen sei. Haseloff
dankte ausdrücklich der Stadt Halle, dass sie an diesem Standort festgehalten,
ihn vermarktungsfähig erschlossen hat und weiter entwickeln wird.
¿Der Ansiedlung des Unternehmens ging ein Jahr
intensive und konzentrierte Betreuung durch das Wirtschaftsministerium
Sachsen-Anhalt, die IMG und der Stadt Halle voraus¿, so Halles
Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados.
Dabei gaben die hervorragenden
Kooperationsmöglichkeiten im Forschungs- und Entwicklungsbereich, die sehr gut
ausgebaute Infrastruktur und Logistik, die Qualität des Flächenangebots und die
Projektbetreuung durch Akteure von Land und Stadt den Ausschlag für die
Standortentscheidung des Unternehmens. Wir sind sehr froh und dankbar darüber,
dass die Landesregierung uns geholfen hat, diesen hervorragenden Standort zu
entwickeln und wir sind sicher, dass dieser Ansiedlung weitere folgen werden,
so Szabados.
Zum Hintergrund:
Der Kontakt zum Unternehmen war bereits 2008 über
German Trade and Invest (GTAI) und die Investitions- und Marketinggesellschaft
des Landes (IMG) zustande gekommen, die dieses für die Solarwirtschaft
innovative und die Wertschöpfungskette bereichernde Investment intensiv
begleitet haben.
Innotech Solar ist ein internationaler Anbieter von
Hochleistungs-PV-Modulen, die aufgrund verschiedener Innovationen auf Zellebene
besonders ressourcenschonend und kostensparend sind. Innotech Solar kauft von
renommierten Herstellern PV-Zellen, die nach Herstellung wegen Leistungsmängeln
aussortiert wurden, und isoliert mithilfe modernster Lasertechnik minimal verunreinigte
Stellen, die den Leistungsabfall verursachen.
Innotech Solar hat seinen Hauptsitz und
Produktionsstandort im norwegischen Narwik. Neben München als Sitz des
weltweiten Vertriebs betreibt das Unternehmen Niederlassungen in Oslo, Zürich
und Shanghai.
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