Neujahrsempfang der
Ingenieurkammer / Verleihung des Ingenieurpreises
Haseloff: Ingenieure sind wesentliche Treiber des technologischen
Strukturwandels
03.02.2010, Magdeburg – 20
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 020/10
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 020/10
Magdeburg, den 2. Februar 2010
Neujahrsempfang der
Ingenieurkammer / Verleihung des Ingenieurpreises
Haseloff: Ingenieure sind wesentliche Treiber des technologischen
Strukturwandels
¿Die Ingenieure haben sich zu einem unverzichtbaren
Bestandteil des Mittelstandes in Sachsen-Anhalt entwickelt. Aufgrund ihrer
hervorragenden Qualifikation sind sie wesentliche Treiber des technologischen
und wirtschaftlichen Strukturwandels.¿ Dies betonte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister
Dr. Reiner Haseloff während des heutigen Neujahrsempfangs der Ingenieurkammer
Sachsen-Anhalt mit den Ingenieurverbänden,
-vereinigungen und -vereinen des Landes.
Dennoch gebe es angesichts der sinkenden Zahl der
Ingenieure im Land Handlungsbedarf. Haseloff: ¿Zwar haben wir derzeit noch
keinen flächendeckenden Fachkräftemangel im Bereich der
Ingenieurwissenschaften. Dennoch müssen wir mit Blick auf den demografischen
Wandel das im Land existierende Potential an Ingenieuren noch stärker nutzen.¿ Positiv
sei der deutliche Anstieg der Studierenden in ingenieurwissenschaftlichen
Fächern seit 2000 um rund 75 Prozent. ¿Das Problem ist aber, dass
schätzungsweise jeder zweite Absolvent nach dem Studium Sachsen-Anhalt
verlässt. Zudem haben wir derzeit rund 4.000 Ingenieure, die zum Arbeiten in
andere Bundesländer pendeln. Hier ist die heimische Wirtschaft gefragt. Um
Hochschulabsolventen zu halten und Auspendler dauerhaft für den Arbeitsmarkt im
Land zu gewinnen, braucht es attraktive Arbeitsbedingungen. Hierbei spreche ich
ausdrücklich nicht nur vom Lohn. Vielmehr bin ich davon überzeugt, dass ein Mix
aus attraktiven Beschäftigungsfeldern, Arbeitszeiten und Beschäftigungssicherheit
reine Lohnunterschiede aufwiegen kann¿, sagte der Minister. Daneben müssten die
so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und
Technik) weiter gestärkt werden.
Im Rahmen des Neujahrsempfangs überreichte Haseloff
den Ingenieurpreis 2010, der in diesem Jahr unter dem Motto ¿Innovative
Entwicklung und Vorhaben zur Verbesserung des Klimaschutzes¿ stand. Der mit
3.000 Euro dotierte 1. Preis ging an den Geschäftsführer der Magdeburger
Lagotec GmbH, Daniel Goll. Er überzeugte die Jury mit der Entwicklung eines
neuartigen Sensors, um kontinuierlich Ablagerungen in Rohren und Behältern
überwachen und damit den Wirkungsgrad von Kraftwerken erhöhen zu können. Über
den 2. Preis konnte sich ein Ingenieurteam der GETEC AG freuen. Sie wurden für die
2009 fertig gestellte Bioraffinerie Niederndodeleben ausgezeichnet, in welcher
aus Silomais und Zuckerrübenschnitzeln Grüngas erzeugt wird. Die Besonderheit:
Im Gegensatz zu vielen Biogasanlagen wird die Strom- und Wärmeproduktion gekoppelt,
um die Effizienz des erzeugten Biogases zu erhöhen. Den mit 2.000 Euro
dotierten Nachwuchspreis übergab der Minister an Juri Köppen. Der Student der
Hochschule Magdeburg-Stendal entwickelte ein multifunktionales
Fensterabdecksystem, das verschiedene Anforderungen wie Wärmeschutz,
Tageslichtnutzung und solaren Energieertrag vereint und so die Energieeffizienz
von Gebäuden steigern kann.
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