Gefährliche Körperverletzung
mittels Softairwaffe
02.02.2010, Magdeburg – 48
- Polizeirevier Magdeburg
Polizeirevier Magdeburg - Pressemitteilung Nr.: 048/10
Polizeirevier Magdeburg -
Pressemitteilung Nr.: 048/10
Magdeburg, den 2. Februar 2010
Gefährliche Körperverletzung
mittels Softairwaffe
Am
heutigen Tage wurde ein 58-jähriger Magdeburger Opfer einer gefährlichen
Körperverletzung. Der Geschädigte fuhr im Bus des MVB mit, als er in Höhe
Haltestelle Arndtstraße ein Klacken hörte und gleichzeitig einen Schmerz im
linken Ohr verspürte. Der Busfahrer stoppte den Bus, verschloss diesen und
verständigte die Polizei. Die Beschuldigten öffneten mittels Notverriegelung
den Bus und verließen diesen in unbekannte Richtung.
Der
Geschädigte gab an, von Jugendlichen mit einer Softairwaffe beschossen wurden
zu sein. Das Projektil hatte sich in seinem Ohr verfangen. Er trug eine leichte
Rötung des Innenohrs davon.
Durch
sofort eingesetzte Polizeibeamte konnten die Beschuldigten im Alter von 15- 20
Jahren an der Bushaltestelle Olvenstedter Straße/ Friesenstraße festgestellt
werden. Es handelt sich um fünf männliche Jugendliche/ Heranwachsende aus Magdeburg
bzw. dem Bördekreis, von denen drei der Polizei einschlägig bekannt sind. Bei
der Durchsuchung der Beschuldigten wurde die Softairwaffe nicht aufgefunden.
Bei einem der Beschuldigten konnten jedoch drei Projektile der Waffe in der
Jackentasche vorgefunden werden, die mit dem Projektil des Geschädigten
übereinstimmen. Einer der Beschuldigten war als vermisst gemeldet und wurde an
den Kinder und Jugendnotdienst übergeben. Die anderen Vier wurden nach
Beendigung der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen. Die fünf
Beschuldigten haben sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoß
gegen das Waffengesetz zu verantworten. (gk)
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