1. "Einheitspreis? der
Zeitschrift ?SUPERillu" geht nach Sachsen-Anhalt
Vom Sanierungsfall zum Sektgiganten: Haseloff gratuliert
Rotkäppchen-Geschäftsführer Heise
28.01.2010, Magdeburg – 15
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 015/10
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 015/10
Magdeburg, den 27. Januar 2010
1. "Einheitspreis¿ der
Zeitschrift ¿SUPERillu" geht nach Sachsen-Anhalt
Vom Sanierungsfall zum Sektgiganten: Haseloff gratuliert
Rotkäppchen-Geschäftsführer Heise
¿Sie haben die Rotkäppchen-Sektkellerei mit
Unternehmergeist, Tatkraft und Risikobereitschaft zu dem gemacht, was sie heute
ist: ein Wirtschaftsfaktor für die Region, ein Aushängeschild für das Land ¿
und eine ¿Fantasie aus 1000 Perlen¿ für die Menschen.¿ Mit diesen Worten
gratulierte Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft und Arbeit, Dr. Reiner
Haseloff , dem 58-jährigen Geschäftsführer der
Rotkäppchen-Mumm-Sektkellerein GmbH, Gunter Heise, heute in Freyburg (Burgenlandkreis)
zum erstmals verliehenen Einheitspreis der Zeitschrift ¿SUPERillu¿.
¿Märchenhaft, prickelnd, verführerisch: Wenn ich an
Rotkäppchen denke, habe ich unweigerlich diese Assoziationen. Dass Sekt sehr
viel mit Gefühl zu tun hat ¿ wer wüsste das besser als Gunter Heise, der die
ostdeutsche Marke in den vergangenen zwei Jahrzehnten zum gesamtdeutschen
Erfolg gemacht hat¿, betonte der Minister und schaute kurz zurück: ¿Im Jahr der
Wiedervereinigung kam der zu DDR-Zeiten zumeist als Bückware gehandelte Sekt
vom Erfolgsweg ab. Zwar gab es viele Gründe anzustoßen, doch die Ostdeutschen
tranken lieber mit unbekanntem Westsekt auf das wiedervereinte Deutschland. Das
Ergebnis: Die Freyburger Produktion brach binnen Jahresfrist ein ¿ von 15
Millionen Flaschen vor dem Mauerfall auf ein Zehntel danach.¿
Doch 1993 habe die Stunde von Gunter Heise
geschlagen. Haseloff: ¿Sie haben damals mit drei Kollegen und der Familie
Eckes-Chantré als Geldgeber im Rücken der Treuhand ein Angebot gemacht und den
traditionsreichen, 1856 gegründeten Sekthersteller gerettet. Doch damit nicht genug.
Denn durch harte Arbeit, unternehmerisches Geschick sowie spektakuläre Zukäufe
ist aus dem einstigen Sanierungsfall Deutschlands größter Sekthersteller sowie
der zweitgrößte der Welt geworden.¿ So beschäftigt Rotkäppchen derzeit rund 500
Menschen, davon 120 am Freyburger Stammsitz. ¿Darüber hinaus steht Rotkäppchen
längst nicht mehr nur für Sektgenuss, sondern ist auch ein wertvoller
Botschafter für unser schönes Bundesland und die heimische Ernährungsbranche,
die auf der gerade zu Ende gegangenen Grünen Woche in Berlin berechtigtes
Selbstbewusstsein demonstriert hat¿, sagte der Minister.
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