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Landesentwicklungsminister
Daehre: Doppelhaushalt sichert Maßnahmen zur regionalen Entwicklung

22.01.2010, Magdeburg – 4

  • Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr

 

 

 

 

 

Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:

004/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landesentwicklung

und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 004/10

 

 

 

Magdeburg, den 21. Januar 2010

 

 

 

Landesentwicklungsminister

Daehre: Doppelhaushalt sichert Maßnahmen zur regionalen Entwicklung

 

 

 

Die Verabschiedung des Landeshaushalts

für die Jahre 2010/11 bietet nach Ansicht von Landesentwicklungsminister Dr.

Karl-Heinz Daehre eine solide Basis dafür, auch in strukturschwachen Regionen

auf den demografischen Wandel zu reagieren. ¿Es ist wichtig, dass wir uns auf

die absehbaren Veränderungen einstellen, dafür neue Lösungsansätze entwickeln

und sie aktiv mitgestalten¿, sagte er heute in Magdeburg. In diesem

Zusammenhang unterbreitete er als Landesentwicklungsminister den Vorschlag, die

dafür erforderlichen Finanzmittel künftig in einem Regionalen Entwicklungsfonds

(REF) zu konzentrieren.

 

 

 

Mit den jetzt im

Doppelhaushalt vorgesehenen Mitteln von insgesamt rund 3,7 Millionen Euro

sollen nach Auskunft des Ministers Maßnahmen und Projekte realisiert werden,

die die Entwicklung in besonders vom demografischen Wandel und von

Arbeitslosigkeit betroffenen Regionen unterstützen.

 

 

 

Beispielhaft nannte der

Minister das Modellprojekt ¿Einkaufsbus¿

in der Region Jessen. Dort ist im Dezember vorigen Jahres ein zusätzliches

Nahverkehrsangebot geschaffen worden, das sich speziell an ältere und in ihrer

Mobilität eingeschränkte Menschen in kleinen Gemeinden richtet. Mit drei zusätzlichen

Buslinien gelangen Bürgerinnen und Bürger aus 39 Umlandgemeinden bzw.

Ortsteilen dienstags und freitags in die Stadt Jessen. Die Fahrten finden an

den Markttagen statt. Nach etwa zwei Stunden, in denen auch verschiedene Wege

in Behörden und medizinische Einrichtungen erledigt werden können, wird eine

Rückfahrt angeboten.

 

 

 

Das zunächst

auf zwei Jahre angelegte Modellvorhaben soll ausloten, wie die Bevölkerung ein

solches Angebot annimmt, das auf eine ganz spezielle Zielgruppe zugeschnitten

ist. Es wird vom Land mit jährlich rund 50.000 Euro gefördert und soll künftig

auch auf die Altmark und den Landkreis Jerichower Land ausgedehnt werden.

 

 

 

Ein weiteres Ziel der

Förderung besteht nach den Worten von Daehre in der Stärkung der

Stadt-Umland-Beziehungen. Einen Schwerpunkt bilde hier u.a. die Altmarkstadt

Stendal, deren Thema für die Internationale Bauausstellung (IBA) Stadtumbau

Sachsen-Anhalt 2010 ¿Zentraler Ort im ländlichen Raum¿ genau diese Problematik

zum Gegenstand habe, erläuterte der Landesentwicklungsminister.

 

 

 

In den kommenden Wochen

sind zunächst Gespräche mit den Kommunen geplant. Ziel ist es, so schnell wie

möglich eine Richtlinie zu erarbeiten, auf deren Grundlage das zur Verfügung

stehende Geld eingesetzt werden kann. Künftig müsse noch individueller auf die

konkrete Situation vor Ort reagiert werden, betonte Daehre. ¿Anstatt das knappe

Geld mit der Gießkanne zu verteilen, brauchen wir maßgeschneiderte Modelle mit

einer nachhaltigen Wirkung¿, fügte er hinzu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Ministerium für

Landesentwicklung und Verkehr

Pressestelle

Turmschanzenstraße 30

39114 Magdeburg

Tel: (0391) 567-7504

Fax: (0391) 567-7509

Mail:

presse@mlv.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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